Wertheim

„Liederkrone-Fasenacht“ Mitglieder des Gesangvereins und des Fanfarenzugs begeisterten ihr Publikum

Ein wahrhaft närrisches Vergnügen

Bei der Neubrunner „Liederkrone-Fasenacht“ kam jeder auf seine Kosten. Die rund 90 Akteure sorgten mit 17 Programmpunkten in einem gut vierstündigen Programm für beste Unterhaltung.

Neubrunn. Die Moderation im ausverkauften Vereinsheim übernahmen in bewährter Weise Udo Pfreundschuh und Fabian Brückner, die gekonnt durch den Abend führten. Bei den Akteuren handelte es sich um Mitglieder aus den verschiedenen Chorgattungen des Gesangvereins Liederkrone Neubrunn und dem zum Verein gehörenden Fanfarenzug Fränkische Herolde.

„Tanzmäuse“ rockten

Das närrische Treiben eröffneten die Jüngsten vom Gesangverein. Die „Tanzmäuse“ rockten mit ihrer „Samba“ die Bühne (Trainerinnen: Stefanie Menig und Simone Pschiebl). In der Bütt übersetzten Zoe Steiner und Cara Steiler dem Publikum die Jugendsprache. Anschließend eroberte die Purzelgarde als „Minions“-Bande tänzerisch die Bühne (Trainerinnen: Annika Ködel und Bianca Pilsner).

Liane Schilling, die sich von einer Großstadtpflanze in eine Landpomeranze verwandelte, verglich mit Hilfe ihres Stichwortgebers Ereignisse aus dem Dorfgeschehen mit ähnlichen Ereignissen in Berlin. Danach ließen im total dunklen Vereinsheim die „Calumaniaa“ mit Leuchtmodulen die Bühne erleuchten (Trainerinnen: Andrea Seubert und Alexandra Uher). Bei einem Sketch erlebte das Publikum, was Kinobesucher mitmachen, wenn ein Pärchen keine nebeneinanderliegenden Sitzplätze bekommt. Die Wahrsagerin und ihre Kugel (Simone Huppmann und Matthias Bauer) berichteten aus dem Dorfgeschehen und warfen einen Blick in die Zukunft. Anschließend trugen die „Ex-Witwen“ singend ihre Wünsche in Bezug auf ihre Ehemänner an die gute Fee vor.

Spitze Zunge

Nach der Pause begeisterte das Männerballett mit seinem Tanz „Im Land der Pharaonen“ (Trainerinnen: Saskia Fries und Selina Schwarz). Danach erörterte Udo Pfreundschuh als „Neubrunner Dorfpolizist“ gekonnt das Orts- und Vereinsgeschehen. Mit spitzer Zunge bekam bei ihm jeder „sein Fett“ weg. Dafür erntete er tosenden Applaus.

Die „Dancing Divas“ entführen das Publikum mit ihrem Tanz in den „Wilden Westen“ (Trainerinnen: Simone Huppmann und Monja Lanig). Mit ihrer Musik und mit Bürogegenständen begeisterte die Gruppe „Schrott Percussion Project“, die dann der „Next Generation“ bei der Zugabe den Vortritt ließ.

„Schön ist das nicht“ besang Julius Pfreundschuh in der Bütt das Dorfgeschehen. Ganz ohne Worte kam dagegen die Gruppe „Showtime“ beim „Synchron-Haarewaschen“ aus.

Anschließend unterhielten „Die drei Fragezeichen“ die Zuschauer mit Hintergrundwissen über die Gema und Erdnüssen. Das offizielle Programm beendeten die „Hässlichen Moskitos“. Die jungen Damen ließen als „Indianer“ die Bühne beben.

Jede Tanzgruppe hatten als Zugaben eine zweite Aufführung einstudiert, für die alle ebenfalls mit großem Beifall belohnt wurden. Abschließend spielten die „Dusenbecks“ auf und das närrische Volk schwang das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden.

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