Wertheim

Glasperlensymposium Veranstaltung fand zum 17. Mal in der Stadt an Main und Tauber statt

Ein besonderes Familientreffen

Archivartikel

Es ist längst nicht mehr wegzudenken aus dem Wertheimer Veranstaltungskalender: Schon zum 17. Mal fand am Wochenende das Glasperlensymposium statt.

Wertheim. Einmal im Jahr versammeln sie sich in Wertheim, die Künstler aus Deutschland, Europa und darüber hinaus. Das Verzeichnis der Teilnehmer listete für 2019 immerhin 26 Namen auf. Sie tauschen sich untereinander aus, plauschen miteinander, lernen voneinander.

Das Glasperlensymposium, das an diesem Wochenende zum nunmehr schon 17. Mal im Arkadensaal der Hofhaltung stattfand, war wieder so etwas wie ein großes Familientreffen.

Erzeugnisse präsentiert

Zu dem sind jeweils am Samstag und am Sonntag auch Gäste hochwillkommen. Denn zu der Veranstaltung, die erneut vom Verein Glasperlenspektrum organisiert worden war, gehört eine große Verkaufsausstellung. In der präsentieren die außergewöhnlichen Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse.

In der Antike stand der Begriff Symposium – oder damals eigentlich Symposion – für ein Gastmahl, eine gesellige Zusammenkunft. Davon war im Zusammenhang mit dem „Familientreffen“ der Glasperlenkünstler und ihrer Anhänger ja schon die Rede.

Heute ist das Symposium eher ein Synonym für eine wissenschaftliche und themengebundene Vortrags- und Diskussionsveranstaltung. Auch das passt auf das Wertheimer Treffen mit seinen zahlreichen Vorführungen und Workshops.

Unverzichtbarer Bestandteil des Glasperlensymposiums ist alljährlich der Wettbewerb. Der stand diesmal ganz im Zeichen des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“.

Fast 30 Arbeiten bewertet

Erstmals bewertete eine Fachjury die eingereichten fast 30 Arbeiten nach verschiedenen Kriterien. Ihr Votum ging zu 50 Prozent in die Wertung ein. Die andere Hälfte des „Urteils“ kam wie immer von den Besuchern. Die Preise wurden gestern am späten Nachmittag verliehen.

Ebenfalls zur Veranstaltung gehört die Zubehörmesse im Zelt im Rathaushof. Hier konnten sich die Künstler wieder mit all dem eindecken, was sie für ihr Schaffen benötigten.

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