Wertheim

Vorschläge für Haushalt 2021

CDU und Grüne stellen Anträge

Archivartikel

Wertheim.Die Haushaltsberatungen sind im Gange. Änderungen an dem von der Stadtverwaltung Wertheim vorgelegten Zahlenwerk haben die CDU- und die Grünen-Fraktion vorgelegt.

Wie die Christdemokraten beantragten mitgeteilt haben, beantragten sie Planungsmittel in Höhe von 30 000 Euro zur Konzeptentwicklung für die Ortswehren Sonderriet, Dertingen und Bettingen (inklusive Kostenschätzung).

Zudem wollen sie, dass für den Jüdischen Friedhof 28 000 Euro ausgegeben werden, um ihn für Besucher wieder begehbar zu machen. Es sei eine „kleine“ beziehungsweise funktionelle Lösung anzustreben. Gegebenenfalls könnten durch eine Kooperation mit dem Landkreis, dem Land Baden-Württemberg sowie dem Eigentümer weitere Mittel generiert werden, teilt Fraktionschef Axel Wältz mit.

Die SPD-Fraktion kritisiert unterdessen diesen Vorschlag. Eine rein „touristische Öffnung“ mache wenig Sinn. Schönig hofft aber wie Wältz auf Unterstützung durch das Land und den Kreis, sagte er gegenüber den FN.

Die CDU hatte auch beantragt, auf eine Erhöhung der Kindergartengebühren für das Jahr 2021 zu verzichten. Diese sind mittlerweile ohnehin vom Tisch (wir berichteten), weil die Verwaltung auf eine entsprechende Vorlage im Gemeinderat verzichtete. Als Ausgleich für die Zusatzausgaben schlägt die CDU-Fraktion vor, die Anmietung eines LED-Boards (18 000 Euro) und die Planungskosten „Alte Eisenbahnbrücke“ (80 000 Euro) zu streichen. Bei „eigenen Veranstaltungen“ sollen 20 000 Euro wegfallen.

Die Fraktion der Grünen im Gemeinderat Wertheim beantragt die Bereitstellung von 40 000 Euro im Haushalt 2021 für die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Sonderriet. Weitere 60 000 Euro sollen dafür 2022 eingestellt werden. Als Gegenfinanzierung schlagen die Grünen den Verzicht auf das LED-Board und die eingesparten Planungskosten bei der Eisenbahnbrücke vor. wei

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