Wertheim

Gasse gesperrt Hochbauamt prüft, wo genau das Sandsteinteil herkam

Brocken vom Spitzen Turm gestürzt

Archivartikel

Wertheim.Einen Schlag dürfte es schon getan haben, als am Samstag im Laufe des Tages ein Sandsteinbrocken vom Spitzen Turm abbrach und auf die Gasse darunter stürzte. Damit habe auch das Hochbauamt nicht gerechnet, so die Stadtverwaltung. „Wir hatten sehr großes Glück, dass niemandem etwas passiert ist“, heißt es aus der Pressestelle.

Nicht einsturzgefährdet

Das Gebäude als solches sei jedoch in keiner Weise sanierungsbedürftig oder gar einsturzgefährdet, so die weitere Auskunft. Regelmäßige Kontrollen stellten das sicher. Bei einem historischen Gebäude dieses Alters sei nicht auszuschließen, dass sich beispielsweise durch einen nistenden Vogel oder einlaufendes Wasser Teile lösten – in diesem Fall ein Sandsteinbrocken mit gut 20 Zentimetern Durchmesser. Die tatsächliche Ursache ist bislang ungeklärt.

Bereich bleibt vorerst gesperrt

Eine Gefahr für Fußgänger bestehe aktuell nicht mehr, wie die Stadt betont. Trotzdem bleibt der Bereich abgesperrt, bis das Hochbauamt geprüft hat, von wo genau das abgebrochene Stück kam. Dafür benötigt es einen mindestens 54 Meter hohen Steiger, der nicht so leicht zu beschaffen sei.

Neben dem Sandsteinteil hat das Bauamt außerdem einen Holzbrocken gefunden. Dieser stammt aber offenbar nicht vom Spitzen Turm und muss irgendwie anders dort hingekommen sein. eli

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