Wertheim

Am Amtsgericht verhandelt

Bewährungsstrafe ist „letzte Warnung“

Archivartikel

Wertheim.Die Polizei beobachtete im Mai in Bestenheid einen Mann, der auf dem Rad sitzend in Höhe der Tankstellen die L2310 überquerte. Seine schwankende Fahrweise war Anlass für eine Kontrolle, dabei stellte sich eine erhebliche Alkoholisierung heraus: 2,38 Promille.

Der Fall wurde nun am Amtsgericht verhandelt. Der Angeklagte ist zwei Mal einschlägig vorbestraft. 2017 fuhr er mit 1,79 Promille einen Pkw, 2018 war es mit 2,13 Promille ein Rad. Auch beim zweiten Mal kam er mit einer Geldstrafe davon, weil von einem Rad eine geringere Gefährdung ausgeht. Die Fahrerlaubnis ist seit dem ersten Fall entzogen.

Den jetzigen Vorwurf räumte der Beschuldigte ein, „was soll ich mich unschuldig reden“. Wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr verurteilte das Amtsgericht Wertheim den 60-Jährigen aus der Main-Tauber-Stadt zur Strafe von vier Monaten, setzte sie aber unter Auflagen zur Bewährung aus. Er wird einem Bewährungshelfer unterstellt und ist verpflichtet, sich an die Suchtberatung zu wenden. Die Richterin nannte es eine „letzte Warnung“. goe

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