Wertheim

Bilanzen 2018 vorgelegt Eigenbetriebe erwirtschaften deutliches Plus

Besucherzahl steigt deutlich

Archivartikel

Wertheim.So wie jede Firma müssen auch die beiden Eigenbetriebe der Stadt Wertheim, die „Burg Wertheim“ und das „Gebäudemanagement Wertheim“ eine entsprechende Jahresbilanz vorlegen, in denen Einnahmen und Ausgaben deutlich sichtbar sind. So geschehen am Montagabend bei der Gemeinderatssitzung durch den Leiter des Dezernats Eigenbetriebe, Helmut Wießner. Er konnte an diesem Abend gleich zweifach von einem „außerordentlich erfreulichen Bilanz 2018“ sprechen.

Eigenbetrieb Burg Wertheim

Insgesamt konnte der Eigenbetrieb „Burg Wertheim“ für das Jahr 2018 Erlöse in Höhe von rund 622 000 Euro erwirtschaften. Größter Posten war dabei die Kostenerstattung durch die Stadt in Höhe von 342 000 Euro. Allein die Eintrittsgelder für die Burgbesichtigung spülten rund 51 000 Euro in die Kasse. Die Anzahl der Besucher stieg dabei im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an. Waren es 2016 rund 87 000 Besucher, so kamen 2017 insgesamt 103 000 und im vergangenem Jahr 106 000 Besucher auf die Burg.

Auch bei den Veranstaltungen wurde eine Zunahme der Besucherzahlen registriert und Mehreinnahmen von 12 000 Euro verzeichnet. Hauptanteil daran hatte das Burgfilmfest.

Die Gesamtsumme der Ausgaben bezifferte Wießner auf 591 000 Euro. größter Posten hier waren die Abschreibungen mit 30 Prozent. Die Mehrausgaben bei Fremdleistungen bei der Gebäudeunterhaltung konnten durch weniger Ausgaben bei den Fremdleistungen für die Außenanlagen aufgefangen werden. Insgesamt bleibt ein Überschuss von 30 447 Euro, der ins Stadtsäckel fließt.

Von einer Erfolgsgeschichte mit Ausstrahlung auf die Stadt sprach deshalb auch Willibald Goldschmitt, der die Rechnungsprüfung übernommen hatte.

Gebäudemangement Wertheim

Einige Zahlen, die Dezernatsleiter Helmut Wießner vorstellte, dürften für einige der Anwesenden nicht neu gewesen sein, denn Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez hatte sie bereits vor gut einer Woche auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht – sicher aus Stolz über die Einsparungen bei Energie und Wärme.

Das Wirtschaftsjahr 2018 schließt mit einem Überschuss von rund 413 000 Euro ab, der ebenfalls die Stadtkasse aufbessert. Die Freude war groß, denn der vorab aufgestellte Plan ging lediglich von einem ausgeglichenen Haushalt aus. Als Grund für die positive Entwicklung führte Wießner unter anderem geringere Ausgaben für Energie, geringeren Personalaufwand (der später diskutiert wurde), weniger Mietausgaben und Mehreinnahmen bei den Betriebskosten an. Auch für diesen Jahresabschluss fand Rechnungsprüfer Willibald Goldschmitt lobende Worte, denen sich diverse Gemeinderäte anschlossen. hei

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