Wertheim

Großer Markt Startschuss für das bunte Programm fiel mit dem Verlesen der Markturkunde und dem Putzen des Brunnens

Besucher genossen Bummel durch die Stadt

Der Große Markt in Külsheim erwies sich am Wochenende wieder als Besuchermagnet.

Külsheim. Der Große Markt in Külsheim erwies sich bereits am Donnerstag und am Freitag als gelungen und erweiterte seinen Wirkungsbereich am Samstag mit der Eröffnung der Fußgängerzone weiter. Das große Fest für die ganze Familie erfreute danach auch in der Innenstadt und in Bereichen der Peripherie.

Am frühen Nachmittag schon hatte Bürgermeister Thomas Schreglmann in der Festhalle offiziell die unterschiedlichen Ausstellungen und Präsentationen gemeinsam eröffnet. Sein Dank galt dabei allen Ausstellern, die Produkte und Dienstleistungen anbieten. Manche seien zum ersten Male dabei.

Zur Eröffnung der Fußgängerzone am Dreischalenbrunnen als Wahrzeichen der Stadt hieß Hubert Seitz als Vorsitzender des Gewerbe- und Verkehrsvereins zahlreiche Gäste willkommen. Herold Alexander Difloé, neu in diesem Amt und hoch zu Ross, verlas die Marktur-kunde, welche diesen Großen Markt erst möglich macht. Seitz befand anschließend, der Dreischalenbrunnen sehe ganz schön schmutzig aus.

Dies war quasi das Startzeichen für ein umtriebiges Putzkommando der „Külsheimer Brunnenputzer“, die sich in unverkennbarer Gewandung und weithin hörbar, angeführt durch Ulli Adelmann („Ja wir sinn Brunne-Putzer“), voller Eifer ans reinigende Werk machten. Außer dem Vorsitzenden Marco Füger waren es ausschließlich Damen, die mit einschlägigem Putzzeug bewaffnet anrückten. „Die können eh besser putzen“, soll es zuvor aus dem Munde des Vorsitzenden verlautbart worden sein.

Adelmann indes holte sich mit dem Bürgermeister und Pfarrer Joachim Seraphin prominente Verstärkung hinzu. Die hingebungsvolle Tätigkeit brachte es, durchaus gewollt, mit sich, dass auch Umste-hende in den Reinigungsvorgang mit einbezogen wurden. Schließlich fiel die säubernde Arbeit erfolgreich aus, das Wahrzeichen erstrahlte wie gewünscht prächtig. Der Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins gab einen umfassenden Überblick auf all das, was den Besucher des Großen Marktes in diesem Jahr erwartet. Seitz sprach die Ausdehnung in die Gewerbegebiete ebenso an wie die Vielfalt: „Neue oder gebrauchte Fahrzeuge, Bekleidung oder Schuhe, Grünkern oder Bratwurst, Wolle oder Schmuck“.

Er nannte zudem ein großes musikalisches Angebot, den sonntäglichen Bus-Shuttle mit sieben Haltestellen und noch weitere Besonderheiten.

Der Bürgermeister dankte, unterstützt durch Beifall der vielen Umstehenden, dem Gewerbe- und Ver-kehrsverein für dessen Engagement. Schreglmann schaute in die wechselvolle Geschichte des Großen Markts, der diesen Namen nun seit 170 Jahren trage und seit Jahrzehnten als wahres Volksfest gelte.

Zwischendurch galt es, vom Külsheimer Wein zu kosten. Die beiden Hoheiten Weinkönigin Loretta und Weinprinzessin Svea gaben den Besuchern gute Wünsche und Sinnsprüche mit auf den Weg. Das Jugendblasorchester (Leitung Florian Wolpert) umrahmte die Eröffnung der Fußgängerzone musikalisch, das Ensemble spielte auch noch danach am Dreischalenbrunnen. Später musizierten dort „Blue Note“.

Damit war der offizielle Startschuss gegeben für den Marktbetrieb in der Innenstadt. Die Besucher nutzen die Reichhaltigkeit des Marktgeschehens. Man war unterwegs, um sich die offenen Geschäfte, Stände, Ausstellungen, Präsentationen und musizierenden Vereinigungen anzuschauen und anzuhören, sich bei Bedarf beraten zu lassen und entsprechend für Umsatz zu sorgen.

Manche zog es zum Flohmarkt oder zu den Schlepper-Oldtimern, andere zum Festplatz mit dem Vergnügungspark.

Am Abend konzentrierte sich der Festbetrieb im Festzelt, wo die „Hessentaler“ für Stimmung und Partygefühl pur bei Gästen aller Altersklassen sorgten. Auch bei diesem Großen Markt in Külsheim war für jeden Geschmack etwas dabei.

Info: Weitere Impressionen gibt es in einer Bildergalerie unter www.fnweb.de im Internet.

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