Wertheim

Auf dem Mainvorplatz

Bauernmarkt an drei Samstagen

Archivartikel

Wertheim.Der Bauernmarkt in Wertheim findet auch im Corona-Jahr statt. Allerdings nicht in gewohnter Form. Denn ein großer Markt in der Innenstadt mit tausenden von Besuchern ist angesichts der Pandemie nicht möglich. Wie die Stadtverwaltung informiert, locken stattdessen nun jeweils rund 20 Händler mit ihren Ständen an den drei Samstagen 10., 17. und 24. Oktober jeweils von 10 bis 18 Uhr zum „Kleinen Bauernmarkt“ auf den Mainvorplatz.

Gewohnt vielfältig ist das Angebot der Direktvermarkter, Selbsterzeuger, Hobbykünstler und Gewerbetreibenden aus der Region. Es reicht von landwirtschaftlichen Erzeugnissen über Fisch, Käse, Wurstspezialitäten und selbst Eingemachtes bis hin zu Handarbeiten, Strickwaren, Keramik, Holzartikeln, Spirituosen und vielem mehr.

Die Burgkellerei Michel bietet die Gelegenheit, regionale Weine zu verkosten. Verschiedene Imbissstände versorgen die Besucher mit kulinarischen Genüssen von süß bis herzhaft. Auch Vegetarier kommen dabei nicht zu kurz.

Almabtrieb muss ausfallen

Einen Wermutstropfen gibt es: Auf ein Rahmenprogramm muss in diesem Jahr verzichtet werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden. So findet auch der traditionelle Almabtrieb der Wertheimer Burgziegen nicht statt. Die Ziegen werden aber, ebenso wie die beliebten Alpakas, dennoch auf dem Markt sein und freuen sich über ein paar Streicheleinheiten. Die Geschäfte in der Innenstadt haben an den drei Samstagen bis 18 Uhr geöffnet.

Die Stadt Wertheim, die den „Kleinen Bauernmarkt“ gemeinsam mit dem Verein Stadtmarketing Wertheim veranstaltet, freut sich, diese Veranstaltung ermöglichen zu können. Besonders froh sind aber die Aussteller. Nach mehr als einem halben Jahr, in dem keine Märkte stattfinden konnten und enorme Verluste die Folge waren, ist der „Kleine Bauernmarkt“ für sie ein Lichtblick am Horizont. stv

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