Wertheim

Stadtteilbeirat Themenreiche Sitzung in Bestenheid / Kiesbeete mit Hundekot verunreinigt / An Kreuzung blockieren sich Fahrzeuge gegenseitig

Axel Wältz fordert Grundsatzentscheidung über Blitzersäulen

Bestenheid.Der Stadtteilbeirat Bestenheid tagte am Mittwochabend in öffentlicher Sitzung im Bürger- und Vereinstreff insgesamt eineinhalb Stunden. Bei den angesprochenen Themen ging es um unterschiedliche Belange des Stadtteils. Ein Vortrag stellte das Ruftaxi als Ergänzung des öffentlichen Personen-nahverkehrs vor.

Hubert Kronmüller, Vorsitzender des Stadtteilbeirats, informierte, dass in Räumen des Gebäudes der Volksbank im Haslocher Weg ein Fitness-Studio entstehen solle. Ein an den Oberbürgermeister gerichtetes Schreiben bezüglich der ärztlichen Versorgung in Bestenheid sei im Sinne von „Wir bemühen uns“ beantwortet worden.

Kronmüller begrüßte mit Jürgen Goldschmitt und Geschäftsführer Thorsten Haas zwei Herren der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber (VGMT). Goldschmitt referierte zum Thema Ruftaxi umfassend und beleuchtete eine Vielzahl relevanter Aspekte. Haas antwortete auf eine Reihe von Fragen sowohl aus der Bürgerschaft wie auch aus dem Gremium. Abschließend gab es Lob einer Zuhörerin für die Möglichkeiten, welche die VGMT und speziell auch das Ruftaxi biete.

Kronmüller gab zur angedachten Lärmschutzwand an der Landesstraße 2310 bekannt, die Anwohner der Straße würden zum aktuellen Stand benachrichtigt, eine Bürgerversammlung solle 2020 stattfinden. Ob die Wand gebaut werde, sei derzeit nicht bekannt.

Heißes Thema

Unverständnis herrschte in der Bürgerschaft, dass es an der Landesstraße keine festen „Blitzersäulen“ gebe. Axel Wältz, CDU-Fraktionschef im Wertheimer Gemeinderat, sagte dazu, dass die Verwaltung das nicht wolle. Es müsse dazu im Gemeinderat Klarheit geschaffen werden. Er regte eine Grundsatzentscheidung an.

Als „ganz heißes Thema“ bezeichnete Kronmüller den Hinweis auf die stete Verunreinigung von Kiesbeeten durch Hundekot. Ein Bürger hinterfragte, warum Nebenstraßen durch die Kehrmaschine nicht mehr befahren und damit auch nicht mehr gekehrt würden.

Ein beim Punkt Verschiedenes engagiert debattiertes Thema war die Kreuzung Kreuzung L 2310/Kleiner Weg/Breslauer Straße. Die Fahrzeuge blockierten sich dort gegenseitig, war zu hören. Unterstrichen wurde, dass das Thema seit Jahren diskutiert werde: „Jeder regt sich auf und es passiert nichts“. Ein Bürger sprach das Thema „öffentliche Toiletten in Bestenheid“ an und verwies dabei darauf, dass es in Unterführungen oft nach Urin rieche. Ein weiterer Hinweis schilderte nicht ausreichende Beleuchtung in Unterführungen.

Auf eine Anfrage hinsichtlich der „für schnelles Internet“ aufgestellten Kästen verwies der Vorsitzende des Stadtteilbeirats darauf, dass solches schnelle Internet in ganz Bestenheid bis Ende des Jahres möglich sein solle.

Ein anderer Bürger wies hin auf alte Wasserflecken an der Decke der Halle in Bestenheid. Wältz ergänzte dazu, dies sei im Haushaltsentwurf enthalten. hpw

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