Wertheim

„Narziss und Goldmund“

Auf der Suche nach Perfektion

Wertheim.Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky verfilmt die romantische Erzählung von Hermann Hesse über die Freundschaft zwischen einem Künstler und einem Mönch, die als aktueller Vhs-Film im Roxy läuft. In der Ankündigung heißt es:

Die im Jahr 1930 veröffentlichte Erzählung „Narziss und Goldmund“ ist das erfolgreichste Werk von Hermann Hesse. Es erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Seelenverwandtschaft und einer Suche nach Perfektion, die in zahllosen, vor allem erotischen Abenteuern mündet. Hesse gelingt es, die romantische Aufbruchstimmung der Adoleszenz einfühlsam zu beschreiben.

Am Ende ihres Lebens treffen die Jugendfreunde, Mönch Narziss (Sabin Tambrea) und der getriebene Künstler Goldmund (Jannis Niewöhner), noch einmal im Kloster Mariabronn aufeinander. Sie könnten gegensätzlicher nicht sein: Narziss hat sein Leben dem asketischen Dasein eines Gelehrten verschrieben, Goldmund ist in die Welt gezogen und hat zahllose Abenteuer erlebt, geliebt, sich verbraucht und Meisterwerke geschaffen.

Noch als junger Novize ist Goldmund begeistert von dem scharfsinnigen Narziss. Doch das Klosterleben schreckt ihn ab. Auf seiner Flucht trifft er auf einen Ritter und dessen Töchter Julia (Elisa Schlott) und Lydia (Emilia Schüle). Doch bald treibt es ihn weiter und in die Hände von Meister Niklaus (Uwe Ochsenknecht), der ihn zum Holzschnitzer ausbildet. Auch hier lässt Goldmund sich nicht binden. Seine Suche nach künstlerischer Vollkommenheit schickt ihn auf die Reise – und in die Arme einer neuen Frau.

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