Wertheim

Zwölfter Kunstpreis der Stadt Motto des Jahres widmete sich dem „Aufbruch“

Antje Vega unter den Finalisten

Kreuzwertheim/Marktheidenfeld.Im Kulturzentrum Franck-Haus von Marktheidenfeld nach dem erneuten Lockdown die Ausstellung zum zwölften Kunstpreis der Stadt Marktheidenfeld zu sehen. Sie sollte ursprünglich bis 27. dezember zugänglich sein, wird nun aber durch die schließung des Museums im November verlängert.

Das Motto des Wettbewerbs lautete in diesem Jahr „Aufbruch“ und wurde in verschiedenster Weise künstlerisch umgesetzt. 35 Finalisten-Werke aus über 140 eingereichten Bewerbungen wählte die Jury für die Ausstellung in Marktheidenfeld aus. Am Kunstpreis beteiligen konnten sich Künstler, die ihren Wohnsitz im Regierungsbezirk Unterfranken oder im Main-Tauber-Kreis haben.

Unter den Finalisten mit dabei: die Künstlerin Antje Vega aus Kreuzwertheim. In diesem Jahr erfolgte der Wettbewerb in der Kategorie Malerei.

„Die Corona-Pandemie hat dem Kunstpreis mit seinem gestellten Thema ‚Aufbruch‘ eine ungeahnte, ungewollte und ungemein ernste Dimension hinzugefügt“, betont Inge Albert von der Kulturabteilung der Stadt Marktheidenfeld. In vielen Arbeiten sei die Auseinandersetzung mit existentiellen Lebensfragen zu erkennen. „Gerade die gesellschaftliche Relevanz ist in diesem Jahr bei vielen Beiträgen nicht zu übersehen“, macht Inge Albert neugierig auf den Besuch der Ausstellung, nach dem erneuten Lockdown wieder möglich sein wird.

Bereits festgelegt hat sich die Jury auf den Gewinner des mit 2000 Euro dotierten Kunstpreises, der im Dezember bekannt gegeben wird. Noch offen ist, wer den Publikumspreis gewinnt. Über diesen mit 500 Euro dotierten Preis können die Ausstellungsbesucher im Franck-Haus abstimmen. stv

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