Wertheim

Forscherferien Teilnehmer erfuhren viel Wissenswertes rund um die Geschichte der Wertheimer Burg

Altes Gemäuer erkundet

Archivartikel

Wertheim.Eine Schatzsuche mit viel Wissenswertem rund um die Geschichte der Wertheimer Burg boten die Forscherkids des Stadtjugendrings Wertheim in den Ferien für Entdecker. 20 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren spürten dabei Geschichten und Sagen rund um das Wahrzeichen nach. Konzipiert und betreut wurde die Aktion vom zwölfjährigen Forscherkids-Paten Konstantin Weiß. Die historischen Informationen vermittelte Stadtjugendring-Vorsitzender Birger-Daniel Grein. Die Schatzsuche begann am Engelsbrunnen. Am Haus dahinter weißt ein Schriftzug mit den zwei Skeletten darauf hin, dass im Tod alle gleich sind, auch Herr und Knecht. Das erste Rätsel führte weiter in die Stiftskirche, wo die Kinder die Grabmale betrachteten und durch das Guckloch in der Tür im Altarraum einen Blick auf alte Särge werfen konnten. Eine Schatzkarte mit Wegen und Symbolen führte die Gruppe anschließend über die Treppen gegenüber des Rosengartens hinauf zum Hirschtor. Dort erfuhren die Kinder unter anderem die Geschichte rund um den erlegten Hirsch, der dessen Namensgeber ist.

Weiter lief die Gruppe in den Burggraben. Dort angekommen übten sich die Kinder im Hufeisenwerfen, ein Spiel, das bei ihren Altersgenossen im Mittelalter beliebt war. Grein berichtete dort über den Alltag und die Verpflegung auf der Burg. Ein weiteres Rätsel führte zum Zehnringturm. Dort wartete ein Gegenstand, der die Jungforscher auf die Kemenate im Palas verwies. Von dort ging es weiter auf den Bergfried. Dort wurde erst einmal eine Pause eingelegt und ein Blick auf Stadt und Umland geworfen.

Die Hinweise führten zur Altane und von dort zum Löwensteinerbau. Hier durfte die Geschichte über seine Zerstörung durch ein Feuer nicht fehlen. Weitere Gegenstände waren Wegweiser zum Weißen Turm mit dem Türmer und dem Burgbrunnen. Dort wurde die Sage um die Kornsäcke erzählt. Während der gesamten Schatzsuche lernten die interessierten Kinder vieles über die Geschichte der Burg und das Leben im Mittelalter.

Die Sage der Kronsäcke war es auch, die die Kinder zum leckeren Schatz führte. Es handelte sich dabei um eine Einladung der Burggasstätte zu Spaghetti mit Tomatensoße und einem Eis. So stärkten sich die Schatzsucher nach zwei Stunden Weg durch Stadt und Burg. sjr

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