Wertheim

Synode Vertreter des evangelischen Kirchenbezirks Wertheim diskutierten über den Haushalt und das Liegenschaftsprojekt

Alle Gebäude der Kirchengemeinden auf dem Prüfstand

Wenkheim.Die Synode des evangelischen Kirchenbezirks Wertheim begann mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Wenkheim. Dekan-Stellvertreter Oliver Habiger leitete den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Bernhard Ziegler. Die Predigt hiel Andreas Maier, Abteilungsleiter Gemeindevermögen und Baufinanzen, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe.

Danach ging es im Evangelischen Gemeindehaus weiter. Ekkehard Hüneburg, der Vorsitzende der Synode, eröffnete die Tagung. Dieter Mittmann wurde als Leiter der Buchhaltung im Verwaltungs- und Serviceamt verabschiedet. Er war in Mosbach tätig. Er bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit in 26 Jahren. Als neuer Mitarbeiter wurde Christian Steck vorgestellt. Er ist in der Buchhaltung in Buchen, dem neuen Sitz des Verwaltungs- und Serviceamtes, tätig.

Schwerpunktthema der Synode war das Liegenschaftsprojekt. Andreas Maier vom EOK Karlsruhe erklärte Sinn und Zweck des Liegenschaftsprojektes. Welche Gebäude braucht man in der Kirche, um das Evangelium zu verkündigen? Welche Gebäude sind vorhanden und welche können auch in Zukunft finanziert werden? Um diesen Fragen näher zu kommen, wurden die vorhandenen Gebäude gesichtet und bewertet. 30 Prozent der Mittel sollen eingespart werden.

Für jeden Kirchenbezirk werde ein Masterplan erstellt. Die Umsetzung laufe im Zusammenspiel von Landeskirche und Kirchenbezirken, die Gemeinden würden einbezogen. Es stelle sich die Frage, in welchen Bereichen könne man sich mit anderen Gemeinden, der Kommune oder katholischen Gemeinden zusammen tun und Gebäude gemeinsam nutzen. Man könne auch Räume mieten. Für die Gemeinden sei die Frage wichtig, für welche Gebäude bekomme man auch in Zukunft von der Landeskirche finanzielle Zuschüsse.

Der Bezirkskirchenrat befasste sich auf einer Klausurtagung ebenfalls mit diesem Thema. Neben der Gemeindegliederzahl sei es wichtig, dass jede Gemeinde eine Möglichkeit habe, um sich zu treffen, hieß es. Dies bedeutet nicht, dass jede Gemeinde ein eigenes Gebäude besitzen müsse.

Patrick Schork, Leiter des Verwaltungs- und Serviceamtes stellte den Plan für den Doppelhaushalt 2020/2021 vor, der anschließend beschlossen wurde.

Im Anschluss gab es Informationen und Einladungen zu den Bereichen Jugend, Älteste, Frauen und Kirchenmusik. Bezirksjugendreferent Alexander Kirchhoff nannte den Jugendgruppenleiterkurs (JuLeiCa). Er findet in zwei Blöcken statt. Der erste Block ist vom 6. bis 8. März, der zweite vom 15.. bis 18. April, jeweils in Walldürn.

Schuldekanin Cornelia Wetterich wies auf den Ältestentag zum Start in die neue Amtszeit hin. Dazu sind alle neuen Kirchengemeinderäte eingeladen. Die Frauenbeauftragte des Bezirks Ingrid Kachel informierte über das Wertheimer Frauen-Mahl ein. Am 20. März findet es im Arkadensaal im Rathaus unter dem Thema „Aufbruch“ statt. Bezirkskantorin Katharina Wulzinger erwähnte die Johannes-Passion am 29. März um 17 Uhr in der Stiftskirche Wertheim.

Ekkehard Hüneburg bedankte sich bei allen Synodalen für ihr Mitwirken in den vergangenen Jahren. Dekan-Stellvertreter Habiger spendete den Segen.

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