Werbach

Geburtstag Ortsvorsteher Emil Baunach wird 70 Jahre alt / In zahlreichen Vereinen und in der Kommunalpolitik engagiert

Ums Wenkheimer Schwimmbad verdient gemacht

Archivartikel

Wenkheim.In der Welzbachtalgemeinde feiert Ortsvorsteher Emil Baunach an diesem Freitag das 70. Wiegenfest. Geboren und aufgewachsen ist er im benachbarten Helmstadt, wo er auch seine Kinder-, Schul- und Jugendzeit verbrachte. Er ließ sich zum Schreiner ausbilden. Dann wechselte er ins badische Wenkheim.

1969 läuteten im Käppele in Würzburg die Hochzeitsglocken. Er heiratete seine Frau Rita. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die in Helmstadt und Kist wohnen. In Wenkheim angekommen, wechselte er bald ins Schotterwerk Dengel nach Werbach in den Bereich Wiegen und Laden. Seine nächste Arbeitsstelle war über Jahrzehnte lang die Neumühle in Wenkheim, wo er als Lkw-Fahrer in der Getreideannahme und im Verkauf tätig war. Bei der Übergabe an die ZG Karlsruhe wechselte er vor dem Erreichen des Rentenalters noch kurze Zeit nach Tauberbischofsheim in den dortigen ZG-Markt.

Im Gemeinde- und Vereinsleben von Wenkheim übernahm Emil Baunach bald Verantwortung und war aus der Welzbachgemeinde nicht mehr wegzudenken.

Lange Zeit war er Vorsitzender des TSV Wenkheim, gründete dabei die Wanderabteilung, die über Jahrzehnte Volkswandertage mit Tausenden von Teilnehmern durchführte. Aktiver Spieler war er in der ersten Mannschaft und im Altherrenteam.

Im Gesangverein sowie im Obst-und Gartenbauverein war und ist er aktives Mitglied. Nicht wegzudenken ist er im Freibad Wenkheim, wo er als DLRG Mitglied oder als Mitverantwortlicher im Schwimmbadförderverein heute noch unermüdlich im Einsatz ist.

Badeaufsicht und Betreuung der technischen Anlagen gehören in der warmen Jahreszeit zum Alltag von Emil Baunach.

Seine Frau Rita hielt ihn für alle ehrenamtlichen Arbeiten den Rücken frei. Das Ehepaar Baunach geht gerne in der Winterzeit in Urlaub.

Großes Interesse zeigte Emil Baunach auch in der Gemeinde- und Landkreispolitik. Mehrere Perioden als Ortschafts- bzw. Gemeinderat sind zu erwähnen. Seit 2004 ist er Ortsvorsteher und wurde auch für die nächste Wahlperiode wieder gewählt.

Fünf Jahre saß er als FDP-Abgeordneter im Kreistag des Main-Tauber-Kreises. Seinen 70. feiert er im Kreise der Familie und Freunde, kommunalpolitische Prominenz wird sich dabei die Türklinke in die Hand geben.

Die Fränkischen Nachrichten schließen sich den Glückwünschen an. rei