Werbach

Sitzung des Gemeinderates Kanäle und Hausanschlüsse werden weiterhin befahren und kontrolliert

Straßennamen im Neubaugebiet „Kirchenberg“ vergeben

Archivartikel

Neubrunn.Der Neubrunner Gemeinderat arbeitete in seiner Sitzung eine umfangreiche Tagesordnung ab.

Zum Bauantrag „Nutzungsänderung einer Lagerhalle auf Gemarkung Neubrunn“, der bereits im September behandelt worden war, machte das Landratsamt einige weitere Vorgaben und Forderungen. So musste ein schalltechnisches Gutachten erstellt werden. Das lag nun vor. Das Gremium nahm es zur Kenntnis und setzte dessen Einhaltung voraus. Der isolierten Abweichung zur Errichtung einer Betriebswohnung wurde zugestimmt, sofern dies keine Beeinträchtigung des geplanten Baus des Neubrunner Feuerwehrgerätehauses mit sich bringt.

Die Räte befassten sich mit der Namensgebung der Straßen im Neubaugebiet „Kirchenberg“. Sie waren sich sofort einig, dass die St.-Georg-Straße, die Nelkenstraße und später auch die Tulpenstraße eine Verlängerung ins Baugebiet erfahren und so auch diese Straßenbezeichnungen bis zur Querstraße im Neubaugebiet weitergeführt werden sollen.

Nachdem im bestehenden Gebiet die meisten Straßen Namen von Blumen haben, entschied man sich, auch für die Querstraße und den Stichweg einen Blumennamen auszusuchen. Die Entscheidung fiel auf den Namen Mohnblumenweg.

Nachdem die Telekom im Neubaugebiet „Kirchenberg“ erst einen Ausbau in Kupfer vornimmt und damit gerechnet wird, dass in kurzer Zeit eine Glasfaserausbau stattfinden wird, beschloss der Gemeinderat, Leerrohre durch die Firma Konrad Bau, die mit der Verlegung der Kanal- und Wasserinfrastruktur beauftragt ist, mitverlegen zu lassen. Beim späteren Ausbau wird die Speedpipe dann an die Telekom verkauft, damit diese die Straße nicht aufgraben muss.

2019 wurde ein Teil der Kanäle und Hausanschlüsse in Neubrunn befahren. Die Daten werden in das Kataster eingepflegt. Zur weiteren Vervollständigung muss die Befahrung 2020 weitergeführt werden. Die Räte beschlossen, das Büro BRS aus Marktheidenfeld mit der Ausschreibung der Kanalinspektion für 2020 zu beauftragen. Die beschränkte Ausschreibung erfolgt sobald der Haushalt 2020 genehmigt ist.

Im Ortskern von Neubrunn und im Ortsteil Böttigheim gibt es Leerstände und Brachflächen sowie Defizite in der Aufenthaltsqualität aufgrund der sehr dichten, teilweise ungenutzten oder baufälligen Bebauung. Zum Erhalt der Lebensqualität in den Ortskern-/Altortbereichen ist eine Stärkung dieser Bereiche nötig. Derzeit werden über eine Förderung durch die ILE Waldsassengau vorhandene Brachflächen, Nachverdichtungsflächen und -Leerstände ermittelt. Als nächster Schritt soll ein Sanierungsgebiet förmlich festgesetzt werden. Hier besteht für Bürger die Möglichkeit einer erhöhten steuerlichen Abschreibung der Investitionen bei Sanierung ihrer Anwesen. Auch gibt es gegebenenfalls finanzielle Zuschüsse. Das Gremium beschloss, für Neubrunn und Böttigheim Sanierungsgebiete auszuweisen.

Aufgrund der nicht mehr gegebenen Verkehrssicherheit im Bereich des Kreuzwegs in Neubrunn, der bereits gesperrt wurde, wurden Angebote für die Freischneidearbeiten eingeholt. Drei Unternehmen gaben ein Angebot ab. Den Auftrag für die forstliche Freischneidemaßnahme erhält die Firma Dürrbeck aus Schollbrunn.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass es beim ÖPNV ab Mai Verbesserungen bei den Fahrplänen Böttigheim – Neubrunn – Würzburg geben werde. ank