Werbach

Flurneuordnung Zusammenlegung von Werbach und Niklashausen ist abgeschlossen

Stärkung des Ländlichen Raums

Werbach/Niklashausen.Im Rahmen der Zusammenlegung Werbach-Niklashausen wurde der Abschluss des Flurneuordnungsverfahrens gefeiert. Dazu besuchte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, MdL, Niklashausen.

Zur Festveranstaltung empfing Wolfgang Brümmer, Vorsitzender des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft, rund 120 Gäste. An der Beghardenhöhle enthüllte Friedlinde Gurr-Hirsch dann feierlich den Gedenkstein zu der Flurneuordnung.

Neue Strukturen

„Mit der Zusammenlegung Werbach-Niklashausen haben Sie im Verfahrensgebiet neue Strukturen geschaffen, die eine effektive Bewirtschaftung der Wälder und auch der landwirtschaftlich genutzten Grundstücke ermöglichen“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch. Mit Übergabe der Dankesurkunden des Landes Baden-Württemberg würdigte sie die ehrenamtliche Arbeit und das Engagement der Vorstandsmitglieder.

Anschließend wurde der Festakt in der Pfeiferhalle vorgesetzt. Nach der Eröffnung durch den Dezernenten und Leiter des Vermessungs- und Flurneuordnungsamts, Werner Rüger, dankte Bürgermeister Ottmar Dürr allen, die an dem Flurneuordnungsverfahren beteiligt waren.

Wegenetz

„Die Flurneuordnung ist Garant für die Stärkung des Ländlichen Raumes. Durch die Schaffung eines leistungsfähigen und zukunftsorientierten Wegenetzes sowie die Neuordnung des Eigentums in größere Einheiten ist die künftige Pflege und Bewirtschaftung gesichert“, stellte Ottmar Dürr fest.

Bürger profitieren

„Durch die vom Land Baden-Württemberg bereitgestellten Zuschüsse in Höhe von rund 290 000 Euro konnten nicht nur Grundstückseigentümer profitieren, sondern auch die Bürger von Niklashausen und der angrenzenden Gemeinden. Die neuen und aufgewerteten Wege werden auch vermehrt von Wanderern zur Erholung in der Natur genutzt“, betonte der Bürgermeisterweiter.

Nach den Grußworten ertteilte Pfarrer Oliver C. Habiger den Segen für alle an dem Projekt Beteiligten. Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung blickte Jörg Hammerl, Leitender Ingenieur beim Vermessungs- und Flurneuordnungsamt, auf den Ablauf des Verfahrens zurück.

Gutes Zusammenwirken

„Eine effektive Flurneuordnung ist nur durch ein gutes Zusammenwirken aller Teilnehmer, des Vorstand sowie der zu beteiligenden Behörden möglich“, lautete sein Resümee. Der Festakt wurde durch Beiträge des Laienschauspielers Gerold Künzig und des Arbeiter-Gesangvereins Niklashausen umrahmt. lra