Werbach

Gemeinderat BürgerApp wird ausprobiert

Kein Michaelismarkt

Archivartikel

Neubrunn.Die mögliche Einführung einer BürgerApp war ein Thema in der jüngsten Sitzung des Neubrunner Gemeinderats.

Die Zahl der Smartphone-Nutzer steigt jährlich. Entsprechend werden viele Daten und Informationen via Handy abgefragt. Deshalb sieht der Marktgemeinderat in einer BürgerApp die Möglichkeit, auch Personen anzusprechen, die nicht über den „RainbergBoten“ oder die Tagespresse erreicht werden können. Die App sei eine zeitgemäße, mobile Informationsplattform für Bürger und Gäste. Die Gemeindeverwaltung könnte über die BürgerApp jederzeit über aktuelle Geschehnisse wie etwa kurzfristige Straßensperrungen, geänderte Öffnungszeiten informieren oder Warnmeldungen herausgeben.

Die Einführung einer BürgerApp wäre ein weiterer Schritt bei der Einführung der Digitalisierung und der Kommunikation mit den Bürgern, wurde betont.

Wie erklärt wurde, biete eine Firma eine Testversion für einen Euro für ein halbes Jahr an. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, die App probeweise zu nutzen.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass für die Sanierung der Friedhofs- und der Dorfmauer jeweils ein Förderantrag gestellt wurde. Für die Friedhofsmauer erhält der Markt Neubrunn 10 000 Euro und für die Dorfmauer 19 000 Euro von der Bayerischen Landesstiftung.

Der Bayerische Verband der Marktkaufleute hat mitgeteilt, dass Märkte wieder stattfinden dürfen. Die Vorsitzende des Kreisverbands rief dazu auf, den Michaelismarkt zu veranstalten. In der sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird auf kleine traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfer- und Flohmärkte hingewiesen, die keine großen Besucherströme anziehen. Da der Michaelismarkt aber jährlich zirka 1000 Interessierte anlockt, zählt dieser zu Großveranstaltungemn, die bis Ende Oktober nicht stattfinden dürfen. Daher bleibt der Beschluss vom 29. Mai bestehen und der Michaelismarkt findet in diesem Jahr nicht statt.

Der Markt erhielt von der Deutsche Funkturm GmbH in Nürnberg die Information, dass die Funkübertragungsstelle am Allersberg modernisiert wird. Dazu sollen die bestehenden Telekom-Antennen D1 und die Systemtechnik im Betriebscontainer getauscht werden.

Wie es in der Sitzung weiter hieß, führt der Verkehrsverbund Mainfranken (VVM) für Schüler und Auszubildende ein 365-Euro-Ticket ein. Damit sei es möglich, quer durch das gesamte Verbundgebiet im Landkreis Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart mit Bus, Straßenbahn und Zug zu fahren. Zudem werde das Tarifsystem vereinfacht. Einzelfahren nach Würzburg sollen ab 1. August billiger werden. ank