Werbach

Neubrunner Gemeinderat tagte Gewerke zur Sanierung der Frankenlandhalle in Böttigheim vergeben

Gremium sagt „Ja“ zu zusätzlichen Fahrten mit dem Bürgerbus

Archivartikel

Neubrunn.In der jüngsten Sitzung des Neubrunner Gemeinderats war die Sanierung der Frankenlandhalle in Böttigheim ein Thema. Dabei ging es um die Ausschreibung verschiedner.

Da für die Fassadenarbeiten kein Angebot eingegangen ist, werden diese nun beschränkt ausgeschrieben. Beim Gewerk Sonnenschutz forderten die Verantwortlichen bei 14 Firmen Angebote für sechs Außenraffstores mit elektrischem Antrieb an, fünf gingen ein. Den Zuschlag erhielt die Firma Frick Sonnenschutztechnik aus Würzburg.

Der Auftrag für den Außenputz ging an die Firma Reuchsel GmbH aus Amt Wachsenburg. Beim Gewerk Fliesenarbeiten wurden elf Unternehmen um ein Angebot gebeten, vier Angebote gingen ein. Den Zuschlag erhielt nun die Liebler GmbH aus Marktheidenfeld.

Der Bürgerbus startete am 11. April 2019 und ist seitdem bis zum Ausbruch von Corona an zwei Tagen in der Woche zum Einsatz gekommen. Bisher haben 81 Fahrten im Gemeindegebiet, 16 zum Arzt nach Werbach und eine „Härtefallfahrt“ stattgefunden. Der Gemeinderat war sich einig, dass das Angebot „Bürgerbus“ am Leben gehalten werden muss. Zudem wird das Angebot erweitert.

Neben den bisherigen Fahrten im Gemeindegebiet, zum Hausarzt nach Werbach und den Anschlussfahrten an Sonntagen von Böttigheim zum ÖPNV nach Neubrunn beschloss das Gremium, nun auch Fahrten von Böttigheim zum Zahnarzt nach Werbach und Abholungen zu den Seniorennachmittagen und Rückfahrten. Zudem sollen Teilnehmern nach einer Gemeinschafts- oder Kindergartenwanderung in die angrenzenden Gemeinden zurückgefahren werden.

Der Gemeinde lag eine Bauvoranfrage zum Abriss einer Scheune und Errichtung eines Wohnhauses an selber Stelle in Neubrunn vor. Unter Auflagen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Inwieweit der Bau innerhalb des berechneten Überschwemmungsgebiets möglich ist, wird das Landratsamt entscheiden.

Sein gemeindliches Einvernehmen erteilte das Gremium auch der Änderung der Werbeanlage an der Avia-Station in Neubrunn. An der baulichen Grundstruktur der Tankstelle soll keine grundlegende Umgestaltung erfolgen.

Bürgermeister Heiko Menig gab bekannt, dass bei der Erschließung des Baugebiets „Kirchenberg“ für die Kanalschächte Einstiegshilfen nötig waren. Wie er weiter sagte, gebe es eventuell eine Möglichkeit zum Glasfaserausbau. Die Firma Deutsche Glasfaser wolle bei einer Bürgerversammlung darüber informieren. Das Staatliche Bauamt werde mit der Vorplanung für die Sanierung der Kreisstraße WÜ 11 beginnen. ank