Werbach

Geteilte Freude

Archivartikel

Bernhard Müller *** *** zum Haushalt der Gemeinde Werbach

Mit Blick auf die Investitionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro hat die Gemeinde Werbach für 2019 einen Rekordhaushalt verabschiedet. Und betrachtet man die Felder, in die das Geld fließt, sind das sehr wohl zukunftsträchtige und gut angelegte Investitionen. Denn ein Großteil sind Mittel für die Bereiche Bildung und Betreuung.

Doch die Freude wird getrübt. Denn in Zukunft muss man wohl den Gürtel enger schnallen, kommen auf die Bürger der Gemeinde Einschränkungen zu. Der Grund: Die Umstellung des Haushalts auf die Doppik verlangt der Kommune ab, dass sie künftig die Abschreibungen selbst stemmen muss.

Und das bedeutet zwangsweise, dass Mehrbelastungen auf die Gemeinde zukommen und weniger investiert werden kann. Gleichzeitig wird damit die ohnehin starke finanzielle Abhängigkeit von Landeszuschüssen noch höher.

So gilt es, neue Einnahmen zu generieren, was aber zu Belastungen der Bürger führen dürfte. „Schmerzliche Entscheidungen“, so Bürgermeister Ottmar Dürr, könnten also anstehen.