Werbach

Sitzung des Gemeinderates Schaden im Gemeindewald nicht allzu gravierend / Orgel in der Kirche Böttigheim muss saniert werden

Forst-Jahresbetriebsplan abgesegnet

Archivartikel

Neubrunn.In der letzten Gemeinderatssitzung in Neubrunn erläuterte Timo Renz, von der Forstbetriebsgemeinschaft Würzburg den Jahresbetriebsplan 2020 für die Forstarbeiten im Gemeindewald des Marktes Neubrunn.

Er berichtete darüber, dass es im Gemeindewald Schädigungen gebe, diese jedoch nicht so gravierend seien wie in den Nachbargemeinden und in diesem Jahr am Wurmberg und am Elsberg der Holzeinschlag gemacht werde. Der Gemeinderat stimmte dem ihm vorgetragenen Jahresbetriebsplan zu.

In diesem Jahr sollen wieder Feldwege, die nicht mehr korrekt in der ausgesteinten Trasse verlaufen, hergerichtet, und Lichtraumprofile, die nicht mehr von Hand zurückgeschnitten werden können, maschinell freigeschnitten werden. Sechs Firmen wurden angeschrieben, fünf haben ein Angebot abgegeben. Den Zuschlag für diese Arbeiten erhielt die Firma Oberle aus Neuenbuch.

Im Gemeindegebiet gibt es zahlreiche schadhafte Stellen im Fahrbahnbelag nach Wasserrohrbrüchen und Setzungen nach Baumaßnahmen.

Diese Straßenausbesserungsarbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Von den sechs Firmen haben fünf ihr Angebot abgegeben. Den Zuschlag erhält die Firma Altertheimer Bau aus Altertheim.

Bei der Sanierung der Orgel in der Kirche Böttigheim hat sich herausgestellt, dass der Windladen der Orgel stark beschädigt ist und mit saniert werden muss. Diese Arbeiten waren bei der Kostenrechnung nicht mit eingerechnet. Somit steigen die Kosten von bisher 24 000 Euro auf nunmehr 32 500 Euro. Der Gemeinderat beschloss den bewilligten Zuschuss auf die 32 500 Euro zu erhöhen.

Für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 ist vom Gemeinderat ein Gemeindewahlleiter und ein Stellvertreter zu berufen. Das Gemeindegremium wird als Gemeindewahlleiter die Geschäftsführerin Simone Weimann-Roloff und als Stellvertreterin Simone Hilgner berufen.

Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss hat Anfang September den Jahresabschluss 2018 geprüft. Diese Rechnungsprüfung soll einen ordnungsgemäßen, sparsamen und wirtschaftlichen Umgang der Gemeinde mit den ihr anvertrauten Mitteln sicherstellen. In der Gemeinderatssitzung wurden die berichtspflichtigen Feststellungen aus dem Prüfbericht vorgetragen und erläutert. Der Gemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis.

Anschließend verlas der Bürgermeister das Ergebnis der Jahresrechnung 2018, welches sich auf der Soll- und Habenseite auf 7 027 006,82 Euro beläuft, und informierte darüber, dass die Schulden 1 331. 90,94 Euro betragen. (2017: 1 434 280,94 Euro). Der Gemeinderat beschloss die Jahresrechnung und erteilt der Verwaltung Entlastung.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass Anwohner des Bereiches St.-Georg-Straße, Nelkenstraße und Tulpenstraße gewünscht haben, den Baustellenverkehr für die Erschließung des Baugebietes „Kirchenberg“ soweit als möglich aus dem Wohngebiet herauszuhalten. Bei einer Baubesprechung wurde besprochen, dass die Zufahrt der Baustellenfahrzeuge über einen Ringverkehr erfolgen wird, so dass ein Begegnungsverkehr vermieden wird. Zudem wird die Zufahrt über den Triebsweg und je nach Witterungsverhältnissen über die Feldwege erfolgen, welche von der Kreisstraße WÜ 59 in das Gebiet gehen, so dass sich der Baustellenverkehr entzerren wird. Baubeginn soll Mitte bis Ende Oktober sein.

Die Regierung von Unterfranken den Förderantrag habe, so der Schultes, für das neue Feuerwehrfahrzug genehmigt, das HLF20 könne nun bestellt werden.

Der Markt Neubrunn habe mit Böttigheim 2019 einen Wasserverlust in Höhe von rund 26 000 Kubikmeter zu verzeichnen. Dieser hohe Verlust sei teilweise der Verkeimung zuzuschreiben, da die Leitungen in dieser Zeit täglich mit 700 Kubikmeter gespült werden mussten. Aber auch die beiden Verkeimungen im Hochbehälter von Böttigheim, die beiden Großübungen der Feuerwehr und die gefundenen Wasserrohrbrüche trugen dem Wasserverlust bei.

Dennoch werde weiter nach Wasserrohrbrüchen gesucht, um den noch offenen Verlust weiter zu reduzieren. ank