Werbach

Freiwillige Feuerwehr Neubrunn Bei der Hauptversammlung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt

Ausbildungsstand ist hoch

Neubrunn.Der Vorsitzende des Vereins Freiwillige Feuerwehr Neubrunn, Stefan Müller, eröffnete die Generalversammlung. Ihr war ein Gottesdienst vorausgegangen. Den Lektorendienst übernahm ein Feuerwehrmann und die Ministranten kamen aus den Reihen der Jugendfeuerwehr.

Zunächst Beginn verlas Frank Bethäuser das Protokoll 2019. Kassenverwalter Norbert Schilling trug seinen positiven Finanzbericht vor. Nach dem Bericht der Revisoren erteilte die Versammlung dem Kassierer und dem Vorstand einstimmig Entlastung.

35 Einsätze

Kommandant Holger Pfeuffer gab bekannt, dass es im vergangenen Jahr 35 Einsätze (drei Brände und 32 Technische Hilfeleistungen wie Verkehrsunfälle, Ölspuren, Sturmschäden und akute Wohnungsöffnungen) sowie zahlreiche Verkehrsabsicherungen gab. Gemeindeübergreifend legte eine Gruppe die Leistungsprüfung „Löschangriff“ ab. Es wurden 29 Lehrgänge und Fortbildungen an verschiedenen Feuerwehrschulen absolviert. Für 2020 seien 14 Teilnahmen zu Lehrgängen und Fortbildungen angemeldet und es finde auch eine Leistungsprüfung „THL“ zusammen mit Böttigheim statt.

Nicolas Hellmann gab für die „First Responder“ bekannt, dass diese zu 79 Helfer-vor-Ort-Einsätzen alarmiert wurden. Die Aktiven wurde neben Neubrunn (59 Mal) auch in die Nachbargemeinden Böttigheim und Kembach gerufen.

Aktiver Nachwuchs

Jakob Müller berichtete, dass sich die Jugendfeuerwehrgruppe alle zwei Wochen freitags zu den Übungen treffe, sich auf die anstehenden Prüfungen vorbereite, an einem Zeltlager teilgenommen habe und die Eisbahn in Würzburg besuchte. Celine Brand gab bekannt, dass die neue Kinderfeuerwehr sehr gut angenommen werde und die 39 Sechs- bis Elfjährigen eifrig dabei seien. Aufgeteilt in zwei Gruppen übten sie einmal im Monat und würden kindgerecht an die Wehr herangeführt.

Bei seinem Rückblick auf 2019 erinnerte der Vorsitzende an den Preisschafkopf, der mit 32 Teilnehmern sehr gut besucht war, an den Michaelismarkt, den Ehrenabend mit Bierprobe sowie die Teilnahme am Ortsvereinsschießen. Bei der Vorschau auf 2020 gab er bekannt, dass am Samstag, 29. Februar, der Preisschafkopf stattfinde. Bis jetzt gebe es keine Festeinladungen. Ein Festbesuche sei geplant. Die nächste Generalversammlung finde am 9. Januar 2021, statt.

Weiter wurden nun Celine Brand, Lena Ditterich, Marius Lurz, Ronja Schledorn und Fabian Sterzl zu Feuerwehrfrauen/-männern, Nicolas Hellmann und Sophie Schlagmüller zur/zum Oberfeuerwehrfrau/-mann, Klaus Schlagmüller zum Hauptlöschmeister und Gerd Kemmer zum Brandmeister befördert. Michael Veith erhielt das Ärmelabzeichen für 30 Jahre aktiven Dienst.

Kreisbrandmeister Stefan Schmitberger lobte die gute Ausbildung der Wehr, die Inanspruchnahme der Lehrgänge, die Teilnahme an den Leistungsprüfungen, die gute Jugendarbeit und das große Engagement der Feuerwehrdienstleistenden. Er freute sich, dass die neue Kinderfeuerwehr solch einen großen Zuspruch findet und die Leistungsprüfungen mit der Böttigheimer Wehr erfolgen.

Ein Baustein der Gemeinde

Menig betonte, dass die Feuerwehr ein wichtiger Baustein in der Gemeinde ist. Ein HLF 20 (Lieferzeit 2,5 Jahre) für das bereits über 30 Jahre alte LF16 wurde bestellt. Außerdem finanziert die Gemeinde jedes Jahr einen Führerschein für das große Fahrzeug. Mit dem Ausbau des neuen Gerätehauses werde es endlich weitergehen. 2020 sollen die Atemschutzjacken und -hosen ausgetauscht werden. ank