Weikersheim

Rundfahrt MdB Nina Warken informierte sich über Auswirkungen der Pandemie für Betriebe

Staat „hilft nach Kräften“

Archivartikel

Weikersheim.Mitten in der Natur, umgeben von Wald und Weinbergen im Vorbachtal, liegt im Weikersheimer Stadtteil Laudenbach der Campingplatz Schwabenmühle. Auf Initiative von Martin Heuwinkel, CDU-Vorsitzender im Stadtverband, informierte sich dort die Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU) in Begleitung weiterer Parteimitglieder und Stadträte bei Katarzyna Barbara Hohage und Frank Hohage, welche die Campinganlage 2018 übernommen haben, über die Auswirkungen der Pandemie.

Verzögerte Öffnung

Im Coronajahr habe sich die Öffnung des Campingplatzes um sechs Wochen verzögert: „Diese sechs Wochen können wir natürlich nicht mehr aufholen. Aber im März gingen wir noch davon aus, dass wir vielleicht gar nicht öffnen dürfen. Von daher sind wir zufrieden, auch angesichts der aktuellen sehr guten Belegung.“

Zunächst hätten die Gäste die sanitären Anlagen in den eigenen Wohnwägen nutzen müssen, ab Ende Mai sei die Nutzung der Sanitäranlagen des Platzes wieder erlaubt gewesen. Nächster Stopp des Besuchsprogramms der Bundestagsabgeordneten Nina Warken war das Weingut Hofäcker in Queckbronn, einem Ortsteil von Weikersheim. Rainer Hofäcker hat das Weingut, dessen Reben unterhalb des „Gelben Hauses“, dem ehemaligen fürstlichen Jagdsitz der Herren zu Hohenlohe, wachsen, gemeinsam mit seiner Familie in den vergangenen Jahren modernisiert.

Das Weingut verfügt über eine ansprechende Vinothek und eine Terrasse, auf der in Coronazeiten 70 Gäste Platz finden können. Speisen gibt es mittlerweile à la carte. Auch dieses neue Angebot, von Hofäcker in Coronazeiten entwickelt, werde bestens angenommen.

Hygiene wird großgeschrieben

„Hygiene und Desinfektion werden bei uns großgeschrieben. Wir freuen uns natürlich, wenn wir von unseren Gästen hören, dass sie sich angesichts der von uns getroffenen Maßnahmen ‘wohl und sicher fühlen’. Unser Personal haben wir entsprechend geschult.“

Auch Hofäcker blickt positiv in die Zukunft, wobei er nach der Frostnacht vom 11. auf den 12. Mai auf seinen Anbauflächen einen kompletten Ernteausfall zu verzeichnen hatte und zu Beginn der Coronapandemie „innerhalb einer Woche“ alle Reservierungen und Veranstaltungen abgesagt wurden.

Den Abschluss des Programms bildete ein Besuch der Musikakademie Schloss Weikersheim, die eine der größten Musikakademien Deutschlands ist und von der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) betrieben wird.

Der Dialog mit Prof. Rainer Schmidt, der seit 1988 an der Universität Mozarteum und seit 2007 an der Musikhochschule Basel unterrichtet, und Dr. Ulrich Wüster, dem JMD-Generalsekretär, drehte sich um die Themen Förderungsmöglichkeiten sowie Kunst und Kultur in Coronazeiten.

Beeindruckende Einblicke

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken abschließend: „Es war sehr beeindruckend zu erfahren, wie die mit der Coronapandemie verbundenen Herausforderungen bewältigt werden. Wir wissen alle: Es geht hier um die Existenz vieler Unternehmen und Arbeitsplätze – und unser Staat hilft hier nach besten Kräften.“