Weikersheim

Musikschule Hohenlohe Konzert in der Tauberphilharmonie Weikersheim / Langjährige Musikschullehrerin Tamara Krüger verabschiedet

Schüler genossen hervorragende Akustik

Nach langer Zeit konnte die Musikschule Hohenlohe in der Tauberphilharmonie Weikersheim endlich wieder ein Livekonzert vor Publikum spielen.

Weikersheim. Bereits während der Vorproben lernten die über 30 jungen Musiker die besondere Akustik des schönen Konzertsaals schätzen. Selbst die leisen Instrumente klingen groß in einem der schönsten Konzerthäuser Deutschlands, wie Musikschulleiter Andreas Straßer betonte.

Es war also eine besondere Ehre für die Musikschüler aus der Region von Igersheim bis Gerabronn, auf der großen Konzertbühne auftreten zu dürfen, wo meist nur namhafte Künstler konzertieren.

„Eine große Aufgabe“

Schließlich aber, so Intendant Johannes Mnich, habe Musikschule ein große Aufgabe. Ist sie doch Grundstufe für viele musikalische Möglichkeiten und auch eine spätere Berufstätigkeit als Künstler im Orchester oder als Solist.

Auch er selbst hat elf Jahre lang eine fundierte Musikschulausbildung in der Nähe von Bremen genossen. Besonders herzlich fielen deshalb seine Worte an die jungen Künstler des Schuljahresabschlusskonzertes aus.

Den Wert des besonderen Ortes in Weikersheim erkannt hatten die Lehrkräfte der Schüler aus allen Fachbereichen bereits bei der Konzertplanung. Ein bunt gemischtes Programm aus klanglichen Leckerbissen wurde zusammengestellt und dem interessierten Publikum von bestens interpretierenden Talenten nahegebracht, unterstützt und in lockerer Form moderiert von Musikschullehrerin Alice Mohr. Zu hören war ein instrumental umfangreich besetzter und musikalisch vielfältiger Bilderbogen aus Musik von Bach, Rossini, Sinatra, den Beatles und vielen anderen.

Starken Eindruck hinterließen Schlagzeuger, die mit kraftvollen Rhythmen den Saal zum Beben und das Publikum zum Mitschwingen brachten.

Viel Beifall

Besonders viel Beifall erhielten zwei sieben- und achtjährige Jungstars für „Star Wars“ und ein perfektes Schlagzeugsolo.

Junge Pianisten und Gitarristen brillierten mit souverän gespielten Präludien, Fugen und Walzern von namhaften Komponisten wie Carcassi, Bach und Johann Strauß.

Bestens zusammenmusizierende Ensemblemusiker mit Akkordeon, Klavier und Schlagzeug präsentierten kubanische und irische Rhythmen.

Krönenden Abschluss des vielseitigen Programms war der „Tausend und eine Nacht Walzer“ von Johann Strauß, souverän und mitreißend gespielt von Simonette Schmalz.

Und so war das Abschlusskonzert der Musikschule Hohenlohe in der Tauberphilharmonie ein unvergessliches Konzerterlebnis, nicht nur für die voll motivierten jungen Konzertgestalter, sondern auch für die über 100 Besucher, die begeisterten Beifall spendeten. Im Rahmen des Konzertes wurde von der Vorsitzendenden des Zweckverbands Musikschule Hohenlohe Heike Naber und von Schulleiter Andreas Straßer die Musikschullehrerin Tamara Krüger verabschiedet.

27 Jahre unterrichtet

27 Jahre unterrichtete sie in der Musikschule zahlreiche Schülerinnen und Schüler in den Fachbereichen Klavier und Akkordeon. Außerdem gründete und leitete sie verschiedene Orchester.

Im Konzert musizierten Schüler der Lehrkräfte Irina Alberg, Hanna Markowski, Erwin Schichtenberg, Andrej Sakur, Martin Herrmann, Karen Busch, Inge Franzreb, Tamara Krüger, Regine Burdinski und Hubert Steiner. mhrb