Weikersheim

Kommunalwahlen in Röttingen Neuer Bürgermeister vereinte 60,9 Prozent der Stimmen auf sich / Erfahrung als Kämmerer und in der Bauverwaltung gesammelt

Neuer Bürgermeister ist Hermann „Fernando“ Gabel

Archivartikel

Röttingen.Nachdem Wahlleiterin Tabea Ludwig mit 60,9 Prozent der 1006 Wahlberechtigten Stimmen das Ergebnis vor weit über 100 Bürgern auf dem Marktplatz bekannt gab, waren die ersten überglücklichen Worte vom neuen Röttinger Bürgermeister Hermann „Fernando“ Gabel (FW/UBR): „Ich bin unheimlich stolz und glücklich auf dieses tolle Ergebnis und danke allen, die schon im Vorfeld und jetzt da sind, um mich zu unterstützen. Es ist Ansporn und Verpflichtung gleichzeitig.“

Nach der ersten Gratulation durch Lebensgefährtin Sandra Hofmann reihten sich stellvertretender Bürgermeister Josef Gessner und UBR-Sprecher Erich Mitnacht ein, um zu gratulieren und gute Zusammenarbeit anzubieten. Christian Klippel (CSU/Freie Bürger) war mit knapp 40 Prozent die Enttäuschung doch etwas anzumerken.

Er drückt, wie er meinte, Gabel alle Daumen zu der nicht einfachen Aufgabe.

Markenzeichen: Schwarzer Hut

Nicht mit seinem Markenzeichen, dem schwarzen Hut, sondern mit umfangreichem Fachwissen und Erfahrung aus über zwölf Jahren als Verwaltungsangestellter und sechs Jahren als Bürgermeister in Riedenheim (1990 bis 1996) will Gabel die Kommune führen.

Er blickt auf die Tätigkeit als Kämmerer und in der Bauverwaltung in Röttingen beziehungsweise Kirchheim und Ochsenfurt sowie zwei Jahre Kulturabteilung in Zell am Main zurück.

Da nach seiner Feststellung bei der Bürgermeisterkandidaten-Vorstellung im Dezember die finanziell guten Jahre Röttingens vorbei seien, möchte er vor allem das Gewerbe breiter aufstellen und die Unternehmer wieder zurück ins Boot holen. Zu den Festspielen bekannte er sich klar und deutlich, sei dies doch ein wichtiger Werbefaktor.

Es müsse jedoch mehr abgeschöpft werden. Dies sei durch bessere Einbeziehung der Gastronomie und Öffnung der Burg Brattenstein inklusive Mehrgenerationenhaus und durch intensiveren Tourismus möglich.