Weikersheim

Gymnasium Weikersheim Neuen Kletterwürfel zur „aktiven Pausengestaltung“ feierlich eingeweiht / Neben der Schule auch Stadt, Eltern und Sponsoren mit im Boot

Mit viel Engagement in gemeinschaftlicher Arbeit umgesetzt

Weikersheim.Am Gymnasium Weikersheim ist jetzt der neue Kletterwürfel feierlich eingeweiht worden.

Als „Weiterführende Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ ist im pädagogischen Konzept der Schule fest verankert, allen Schülern eine aktive Pausengestaltung zu ermöglichen. Nach der manchmal anstrengenden Kopfarbeit gelingt dies wohl am besten an der frischen Luft.

Bei Projekttagen bot sich die Gelegenheit, den langgehegten Wunsch nach einer Kletterwand auf dem Schulgelände in die Realität umzusetzen. Trotz eines vergleichsweise geringen Budgets gelang es Sportlehrer und Kletterer David Spirk, dem Initiator des Projekts, die Idee mit der Stadt Weikersheim, ehemaligen Schülern, Eltern sowie heimischen Betrieben und Förderern mit sehr viel Engagement und Einsatz Stück für Stück in die Tat umzusetzen. Der ehrenamtliche Einsatz der zahlreichen Helfer und die finanzielle Unterstützung der Sponsoren und Kooperationspartner könne hier gar nicht überbewertet werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Die Mitarbeiter des Bauhofs übernahmen die Erdarbeiten, gossen ein tiefgründiges Streifenfundament setzten Rabattsteine. Anschließend wurden 55 Tonnen Fallschutzkies verteilt. Bei teils hochsommerlichen Temperaturen kamen sowohl die am Projekt teilnehmenden Schüler als auch die Lehrer ordentlich ins Schwitzen. Den Höhepunkt der Baumaßnahme stellte sicherlich das Aufstellen der statisch geprüften Holzrahmenkonstruktion dar. Die angelieferten Elemente fügten sich ideal zusammen und unter der Aufsicht von Lukas Halbmann – einem ehemaligen Schüler und Zimmermeister – konnten die Arbeiten innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen werden. Währenddessen hatte ein Teil der 20-köpfigen Projektgruppe die Siebdruckplatten gebohrt und versiegelt. Nach weiteren Arbeiten wie dem Zuschnitt der Platten und den Blecharbeiten am Dach erfolgte die technische Abnahme zur Erstinbetriebnahme. Nun konnte es endlich losgehen: erste Griffe wurden angebracht und Kletterwege ausprobiert. Durch die intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Projektpartner konnte das Schulgelände des Gymnasiums und auch der Gemeinschaftsschule um eine echte Attraktion erweitert werden.

„Doch der Nutzen geht über die Pausengestaltung hinaus“, heißt es in der Pressemitteilung schließlich. Der Sportunterricht profitiere vom attraktiven Klettersport und natürlich stehe die neue Trainingsanlage auch allen interessierten Bürgern zur Verfügung. pm