Weikersheim

Schwarzlichtparty am 18. Januar Junge Union, TSV und Stadt Weikersheim bieten gemeinsam Event in der „Neuen Sporthalle“ an

Livemusik und Tanz für jedes Alter

Bis zu tausenden Besucher werden für die dritte Runde erwartet: die Junge Union, der TSV und die Stadt veranstalten am Samstag, 18. Januar, eine Schwarzlichtparty – in der Großsporthalle.

Weikersheim. Zweimal schon fand ein vergleichbares Event unter der Haupt-Federführung der örtlichen Jungen Union (JU) statt – zuletzt als „Abrissparty“ in der Weikersheimer Stadthalle. Die wurde im Zuge der Neuplanungen am westlichen Tauberufer abgebrochen; jetzt steht an dieser Stelle ein Discountermarkt.

Stadtrat Marcel Bauer – er und Pierre Kneifl sind Motoren der JU – hatte schon länger die „Neue Sporthalle“ an der Laudenbacher Straße im Visier für eine weiter Auflage der „Schwarzlichtparty“. Die zog zuletzt zwischen 800 und 1000 Besucher an, eine Marke, die man auch nach dem Jahreswechsel anpeilt.

„Partner mit Teamgeist“

Bauer, Kneifl und die JU gehen nicht alleine an den Neustart: „Wir sind Partner mit Teamgeist“, hält er fest. Mit im Boot ist der TSV, genauer: die Fußballer.

Abteilungsleiter Dirk Schlenker erklärt: Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen im Bereich des Sportgeländes haben auch Renovierungen des Sportheims stattgefunden. Diese laufen derzeit noch weiter. Trotz Zuschüssen vom Sportverband bleiben zwischen 25 000 und 30 000 Euro an den Mitgliedern hängen. Eine Veranstaltung wie die Schwarzlichtparty könne helfen, die Finanzlücke zu verringern.

Wichtig ist den beiden Organisatoren die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Weikersheim, die quasi Vermieterin der Sporthalle ist. Deren Lage ist für Marcel Bauer fast schon ideal. Über die Fußgängerbrücke existiert eine Anbindung an den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr der Tauber-Vorbach-Achse. Rund um die Halle gebe es ausreichend Parkraum.

Die Besucher sollen durch die Ordner gezielt in den unmittelbaren Hallenbereich kanalisiert werden – auch um das südlich bergwärts gelegene Wohngebiet entsprechend vor unerwünschtem Lärm durch Partygänger zu schützen.

Rund 60 Helfer, hält Dirk Schlenker fest, werden im Zweischichtbetrieb eingesetzt: „Da wird schon Manpower gebraucht“. Die Helfer sorgen nicht nur für den reibungslosen Ablauf der unmittelbaren Veranstaltung, sondern auch fürs Catering und Garderobe – immerhin werden am Veranstaltungstag draußen winterliche Temperaturen herrschen.

Erst Band, dann DJ

Obwohl die Party „für junge Leute“ konzipiert ist, wird sie nicht „zielgruppenbeschränkt“ sein, sprich: Jeder kann kommen; das Musikprogramm soll generationenübergreifend sein.

Bisher ist geplant, den Abend mit einer Liveband zu eröffnen, die ein breites Publikum mitnehmen kann. Im Gespräch sind die bekannten „Blaucrowd Surfer“ aus dem benachbarten Fränkischen, die mit Party-Bläser-Punk-Rock, Musikwettbewerbs-Siegen und Homebase-Parties in Bieberehren auf sich aufmerksam machen. Später wird die Schwarzlichtparty bei stimmiger Dekoration der Halle in eine tanzbare Nacht mit einem Würzburger Szene-DJ übergehen.

Zeitgleich findet in der Tauberphilharmonie übrigens ein Klassik-Konzert des Klaviervirtuosen Fabian Müller mit Werken von Brahms, Schumann, Rihm und Liszt statt. Kein Problem für beide „Veranstalterseiten“, sagt Marcel Bauer. Nach seinem Konzert, so habe der Pianist bereits jetzt angekündigt, wolle auch er in der Sporthalle mit Party machen.

Übrigens – weil das Thema Hallenboden (Miete/Kauf) bereits vor einigen Monaten öffentlich diskutiert worden ist – die Veranstalter nutzen den mobil verlegbaren Schutzboden des Creglinger Gewerbe- und Handelsvereins. Mit dem hat man bereits gute Erfahrungen gemacht, denn er kam u.a. schon bei der Ausbildungsmesse am gleichen Ort zum Einsatz.