Weikersheim

Hegering Weikersheim Hubertusmesse in Laudenbach und anschließende Feier im Echter-Keller waren gut besucht

„Jagdlicher Ethik verpflichtet“

Die Jäger des Hegerings Weikersheim hatten sich in diesem Jahr entschlossen, die Hubertusfeier in einer neuen Form, nämlich am Vormittag mit anschließendem Mittagstisch, durchzuführen.

Laudenbach. Der morgendliche Termin wurde sehr gut angenommen. Die St. Margareta-Kirche war mit zirka 400 Besuchern nahezu voll besetzt. Pfarrer Burkhard Keck feierte zusammen mit Pfarrer Günther Appold die Messe und ging in seiner Predigt nicht nur auf die Lebensgeschichte des Heiligen Hubertus ein, sondern vermittelte auch dessen Bedeutung in der heutigen Zeit.

Kreisjägermeister Hariolf Scherer betonte in seinen Fürbitten, dass Jäger und Jägerinnen Mitverwalter aller Lebensräume „in Wald und Feld, in Wasser und Luft“ und daher dem Geist echter Waidgerechtigkeit und jagdlicher Ethik verpflichtet seien. Niemals dürfe ein Mitgeschöpf zum scheinbar gefühllosen Objekt gemacht werden. Er schloss hierbei auch Landwirte und Winzer, Weinbauern und Gärtner sowie Landschafts- und Verkehrsplaner ein, dass diesen in ihren Berufen das Gespür für den Wert und die Folgen ihrer verantwortungsvollen Arbeit für die Gesundheit der Erde erhalten bleibe. Die musikalische Umrahmung mit Orgel, Parforce- und erstmals Alphörnern war ein Klangerlebnis besonderer Art, das die Kirchenbesucher mit lang anhaltendem Applaus belohnten. Bei der anschließenden Feier im Julius-Echter-Keller gab es einen Gaumenschmaus vom Demeterhof Stier aus Dörzbach. Für den Nachmittagskaffee hatten viele Jäger Kuchen gespendet. Kreisjägermeister Scherer freute sich, denn die vielen Besucher der Messe und der Feier im Echter-Keller „zeigt deutlich, dass das Engagement unserer Mitglieder in der Öffentlichkeit geschätzt wird“. Dies sei eine große Motivation, sich weiterhin einzubringen. Scherer lobte den großen Einsatz der Mitglieder in der Vorbereitung der Veranstaltung und hob besonders die Dirigenten Matthias und Martin Michelberger sowie die Helfern vom Hegering Weikersheim hervor. „Dass die B-Horn-Bläser die Besucher nach der Kirche verabschiedet haben, verdient ein extra Lob“, fand Scherer. CLa, Sche