Weikersheim

Thema „Werbeanlagen“ Stadt will Wildwuchs im Altstadtbereich eindämmen / Uneinigkeit über Arbeitsgruppe

Bei kleinem Punkt ging es hoch her

Weikersheim.Erstaunlich hoch her ging es in der öffentlichen Sitzung des Weikersheimer Gemeinderats im großen Konzertsaal der TauberPhilharmonie bei einem eigentlich eher kleinen Tagesordnungspunkt: Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, zur Eindämmung von Werbewildwuchs eine dem Altstadtbereich, der Kernstadt Weikersheim und den umliegenden Stadtteilen angepasste Werbeanlagensatzung zu entwickeln. Sylvia Thomas, zuständig für Baurecht und die Bauleitplanung, begründete den Vorschlag mit dem Wunsch der Kommune nach einer harmonischen Gestaltung des Stadt- und Ortsbildes.

Die seitens der Verwaltung vorgeschlagene Arbeitsgruppe mit jeweils zwei Vertretern der Fraktionen, die Regelungsvorschläge erarbeiten soll, stieß nicht auf ungeteilte Gegenliebe. Peter Rösch (CDU) argumentierte engagiert dafür, dass sich der Technische Ausschuss (TA) mit dem Thema befassen möge, um nicht einer nur kleinen Gruppe „Signalfunktion“ zu bieten.

Laut Hauptsatzung sei ohnehin der TA für derartige Planungen zuständig. Vertreter von SPD/UB dagegen lobten die Einrichtung einer Arbeitsgruppe und reichten dafür bereits die Namen der von ihnen zu benennenden Mitglieder ein, plädierten jedoch für die zusätzliche Aufnahme von zwei Ortsvorstehern. Einigkeit erzielt wurde jedoch erst nach einer kurzen Ratspause durch Abstimmung über den weiter gehenden Vorschlag Röschs, der jedoch mit acht zu elf Stimmen unterlag. ibra