Walldürn

„Aaldemer Dunder“ Bei der Generalversammlung Fazit gezogen

Vorstand kommissarisch weiter im Amt

Archivartikel

Altheim.Kürzlich kam die FG „Aaldemer Dunder“ im VfB-Clubheim zusammen, um gemeinsam in der verspätet abgehaltenen Generalversammlung auf die vergangene Kampagne zurückzublicken und in die eher ungewisse Zukunft zu schauen.

Nach der Begrüßung der Vorsitzenden und dem Bericht der Schriftführerin Christine Weber über die letztjährige Generalversammlung blickten Jasmin Sommer sowie Präsident Holger Ruppert auch sogleich auf die vergangene Kampagne zurück.

In zehn Arbeits- und Vorstandssitzungen wurde eine „vergleichsweise ruhige“ Kampagne vorbereitet und durchgeführt. Noch vor dem Startschuss der neuen Kampagne standen zwei größere Termine an. Im August nahm die FG erstmals am Ferienprogramm des Gemeindeteams teil. Ein Tanznachmittag unter dem Motto „Komm und Tanz“ wurde angeboten und fand großen Anklang. Das Trainerteam Helena und Lena Hemberger, Tabea Hartwig und Jasmin Sommer, aber vor allem auch die Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren hatten viel Spaß und konnten zum Abschluss am Abend den einstudierten Tanz ihren Eltern und den Verantwortlichen des Gemeindeteams vorführen.

Die Höhepunkte der „Faschenaachtskampagne“ begannen mit der Eröffnung am 15. November im Gasthaus „Zur Krone“ mit Gardenvorstellung, Sauermilcheid, Ordens- und Elferratsvorstellung. Als nächstes begann die Redaktionsarbeit fürdas Kirnaublättle. Jasmin Sommer sprach ihren Dank aus an alle Autoren und Mitgestalter sowie bei den fleißigen Austrägern, die dieses unter die wartende Altheimer Bevölkerung gebracht haben. Spaß hatten alle Akteure auch bei den Umzügen in Seckach, Schweinberg und Höpfingen. Die Jugendgruppe war mit ihrem Wagen außerdem noch in an den Umzügen in Walldürn, Hainstadt und Königheim vertreten. Weitere Höhepunkte wie die große Prunk- und Fremdensitzung, das traditionelle Sauermilchessen am Dorfplatz und der Kindernachmittag am Faschenachtsdienstag in der voll besetzten Kirnauhalle wurden noch einmal mit Freude in Erinnerung gerufen. Diese seien, so Holger Ruppert, schöne und wichtige Termine im närrischen Kalender. Die sich daran anschließende Schweineverlosung rundete die Veranstaltung wie jedes Jahr mit vielen tollen Gewinnen ab.

Das Männerballett und viele treue Fans fanden sich nach Aschermittwoch in einem Bus nach Urphar zusammen, um den später ertanzten 2. Platz beim dort stattfindenden Turnier gebührend zu feiern. Zum Abschluss ihres Berichts dankte sie allen für die gute Zusammenarbeit in ihrer Zeit als Vorsitzende, für welches sie bei den anstehenden Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung stehe. Ihr Dank galt weiter auch allen, de sich für den Verein engagiert haben.

Kassenprüferin Jutta Illig bescheinigte der Schatzmeisterin Helena Hemberger eine einwandfreie Kassenführung. Sie hatte zusammen mit Bernd Müller die Kasse geprüft.

Ortsvorsteher Hubert Mühling bedankte sich für die tolle Vereinsarbeit. Der Verein habe eine super Außendarstellung und alle Veranstaltungen waren rundum gelungen.

Er ging über in die Entlastung des Vorstands, welche einstimmig erteilt wurde. Mühling übernahm die Durchführung der Wahlen. Er bedauerte, dass niemand zur Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden zur Wahl bereitstehe.

Er bat die Aktiven „das Jahr zu nutzen, um hier eine Lösung zu suchen“. Altheim könne es sich nicht leisten auf einen Verein wie die FG zu verzichten. Der bisherige Vorstand muss nun kommissarisch für ein weiteres Jahr im Amt bleiben, bis ein neuer Vorstand gefunden wird: Vorsitzende: Jasmin Sommer, 2. Vorsitzender: Erwin Immerz, Schriftführerin: Christine Weber, Kassier: Helena Hemberger, Jugendwärtin: Lena Hemberger, 1. Beisitzerin (Garde): Julia Killian, 2. Beisitzer: Heinz Schönbein.

Verantwortung verteilen

Einige Aktive regten an, die Verantwortung eines Vorsitzenden künftig auf mehreren Schultern zu verteilen. Man müsse mehrere Ressorts bilden, wo jeweils ein anderer hauptverantwortlich tätig ist.

Des Weiteren gab Jasmin Sommer bekannt, dass Tanzgruppen Kindergarde, Jugendschautanzgruppe, Dundergarde und Gemischte Schautanzgruppe unter den geforderten Hygiene- und Abstandsregeln mit dem Training starten, auch wenn es keine eigenen Veranstaltungen geben werde. dka

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