Walldürn

Living History im Freilandmuseum Die Geschichte der Auswanderung aus dem Odenwald wird thematisiert

Vier Zeitinseln bieten Einblicke

Archivartikel

Gottersdorf.Das Odenwälder Freilandmuseum wird am Samstag, 3. Oktober und am Sonntag, 4. Oktober die Kulisse für eine Living-History-Vorführung zur Geschichte der Auswanderungswellen aus dem Odenwald in die Neue Welt.

Normalerweise werden im Rahmen der Living History-Veranstaltung die Häuser des Museums bespielt, in diesem Jahr findet die Veranstaltung coronabedingt im Freien statt. In Scheunen und unter den Vordächern der Museumshöfe sind vier Zeitinseln eingerichtet, an denen Reenactment-Akteure Informationen zu den verschiedenen Kapiteln der deutschen und badischen Auswanderungsgeschichte bieten.

Im Rahmen der „Multiperiod-Veranstaltung“ werden verschiedene Facetten der Amerika-Auswanderung der letzten 300 Jahre anhand von vier Stationen beleuchtet.

Eine Gruppe Siedler berichtet von den Reiseumständen im 18. Jahrhundert, emigrierte Deutsche berichten in einem amerikanischen Soldatencamp vom Leben als Deutsche zur Zeit des Sezessionskriegs.

Vor dem Haus Backfisch erklärt ein Hausbewohner, warum er doch nicht nach Amerika auswanderte und in der Spritzenhalle des Armenhauses berichten deutschstämmige GIs vom Leben in Amerika.

Der Museumsbiergarten ist an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet, die Schankstube bleibt aufgrund der engen Räume geschlossen. Die Veranstaltung findet vorbehaltlich der Entwicklung des Infektionsgeschehens im Neckar-Odenwald-Kreis statt.

Etwaige Änderungen werden auf der Website des Odenwälder Freilandmuseums unter www.freilandmuseum.com bekannt gegeben.

Weitere Informationen im Odenwälder Freilandmuseum unter 06286/320 oder per E-Mail an info@freilandmuseum.com.

Das Freilandmuseum ist laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dazu verpflichtet die Kontaktdaten aller Museumsbesucher zu erfassen. In allen Innenräumen des Museums, im Biergartenbereich und im Rahmen von Führungen besteht Maskenpflicht, die Hinweisschilder sind zu beachten, die Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern ist auf dem gesamten Gelände zu wahren.

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