Walldürn

Chorgemeinschaft Glashofen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr / Corona-Zwangspause seit März / Langjährige aktive Sänger geehrt

Ungewisse Zukunft bereitet Sorgen

Gerolzahn.Seit März befindet sich die Chorgemeinschaft Glashofen in der Corona-Zwangspause. „Den Aktiven fehlen die vielen Proben, das Singen in der Kirche und bei weltlichen Auftritten“, blickte Vorsitzende Edeltrud Büttner auf die vergangenen Monate zurück. Zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Linde“ begrüßte sie neben den Chormitgliedern auch Pater Josef Bregula.

Den Tätigkeitsbericht des vergangenen Jahres verlas im Anschluss Schriftführerin Inge Horn. Demnach fanden im Berichtszeitraum 38 Proben und Auftritte an Karfreitag, in der Osternacht in der Kirche Glashofen, bei der Patroziniumfeier in Wettersdorf und bei der Wallfahrt in Walldürn statt. Den Abschluss vor der Sommerpause bildeten das gemeinsame Mittagessen in Bofsheim und der Besuch des Römermuseums in Osterburken.

Konzert des Projektchors

Nach der Sommerpause trat der Projektchor mit der Jungen Philharmonie Neckartal-Odenwald in der Nibelungenhalle in Walldürn auf. Der Höhepunkt im vergangenen Jahr war das Cäcilienkonzert in der Sankt-Marien-Kirche in Walldürn anlässlich der 1225-Jahr-Feier der Stadt. Der abschließende Jahresgottesdienst fand am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Kirche in Reinhardsachsen statt. Seit März befindet sich die Chorgemeinschaft Corona-bedingt in der Zwangspause.

Einen detaillierten Kassenbericht verlas Kassiererin Reinhilde Baumann. Die Kassenprüferinnen Edda Mall und Doris Gehrig bescheinigten Baumann eine gute Kassenführung. Werner Zeitler dankten dem Vorstand für das tatkräftige Wirken, ehe die Versammlung einstimmig die Entlastung erteilte.

Pater Josef Bregula übernahm im Anschluss die Ehrung langjähriger Mitglieder. Verbunden mit Worten des Dankes überreichte er eine Urkunde des Diözesan- und Cäcilienverbands Freiburg an Hiltrud Gehrig für 60 Jahre aktives Singen und an Marga Sauer, Marianne Westrich und Hermann Schmitt für 40 Jahre aktives Singen. Alle Geehrten bekamen zusätzlich ein Geschenk von Edeltrud Büttner überreicht. Weitere Präsente erhielten Edda Mall und Hermann Schmitt für jeweils 36 Probenbesuche, Norbert Gehrig für 38 Probenbesuche sowie Helga Zeitler als Notenwartin und Willi Gehrig für seine Pressearbeiten.

Zusammenschluss diskutiert

Im Anschluss diskutierten die Mitglieder, wie geht es mit der Chorgemeinschaft weitergehen soll. Dem Chor fehlt es weiterhin an Nachwuchssängern und an einem Chorleiter. Da im hiesigen Raum auch andere Chöre die gleichen Probleme haben, ist ein Zusammenschluss mehrerer Chöre denkbar. Oder die Auflösung der Chorgemeinschaft. Letztere sei jedoch nach den Worten von Pater Josef Bregula nicht so einfach machbar. Am Ende der Diskussion kamen die Mitglieder zu keinem Ergebnis. Die Frage nach der Zukunft der Chorgemeinschaft stellt sich somit weiterhin. hape

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