Walldürn

Jahresrückblick 2019 Bürgermeister Markus Günther zieht ein Resümee „1225 Jahre Walldürn“

Stadt im Zeichen des Jubiläums

Archivartikel

1225 Jahre Walldürn – dieses stolze Jubiläum wurde 2019 gefeiert. Mit einer Reihe von Veranstaltungen wurde der „Geburtstag“ der Stadt begangen, die auf eine lange Geschichte zurückblickt.

Walldürn. Neben den Jubiläumsfeiern prägten vor allem viele kleinere und größere Baustellen in diesem Jahr das Bild der Stadt: Es ist aber ein Gerücht, dass ein Baustellensymbol in das Stadtwappen integriert werden soll! Stellenweise und zeitweise galt es aber für Autofahrer, Umwege in Kauf zu nehmen. Aber das ist erfreulich, zeigt es doch, dass in der Innenstadt lange wünschenswerte Maßnahmen – wie im Bereich der Straßensanierung – endlich begonnen wurden.

Abbruch Parkhaus Bettendorfring, Sanierung Untere Vorstadtstraße, Abbruch und Neubau der Turnhalle in der Keimstraße – das waren die großen Baustellen, die im kommenden Jahr weiter gehen und der Stadt an diesen Stellen ein anderes Gesicht geben werden.

An die Stelle der alten Turnhalle – verschwunden ist hier auch ein Stück Stadtgeschichte – kommt eine moderne Sporthalle.

Besuchern der Stadt bietet sich mit der Sanierung der Unteren Vorstadtstraße ein wesentlich freundlicheres Aussehen – und eine rüttelfreie Zufahrt. Im kommenden Jahr geht es weiter. Bis zur Kreuzung an der Sparkasse wird dann saniert. Gut so!

An der Stelle des Parkdecks im Bettendorfring entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus.

Vor allem aber war 2019 für Walldürn ein Jubiläumsjahr: 1225 Jahre alt wurde die Stadt. Bürgermeister Markus Günther zog im Gespräch mit den FN „ein sehr positives Resümee der Feierlichkeiten zur 1225-jährigen Ersterwähnung Walldürns im Lorscher Codex“.

Die mit den Feiern verbundene Absicht, ein ganzes Jahr lang sich gemeinschaftlich nach außen als lebenswerte Stadt mit viel Kultur, Aktivitäten und Flair zu präsentieren, sei hervorragend gelungen. „Dank vieler aktiver Bürgerinnen und Bürger, Vereine und örtlicher kultureller Institutionen hat Walldürn überörtlich und regional mit diesen Feierlichkeiten Beachtung gefunden.“

Herausragend sei etwa der Besuch des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann mit seiner Ehefrau Gerlinde anlässlich des 37. Fränkischen Narrentreffens gewesen. Der Ministerpräsident habe sich sichtlich bei dem Empfang im Alten Rathaus und dem Narrenringsumzug wohlgefühlt.

Höhepunkte waren weiter etwa die Saisoneröffnung der sieben baden-württembergischen Freilichtmuseen im Freilandmuseum Gottersdorf oder der Europatag mit EU-Kommissar Günther Oettinger und den Partnerschaftsdelegationen aus dem Komitat Vas, den Partnerstädten Montereau und Szentgotthard. „Er war sowohl politisch als auch kulinarisch ein Abbild des freundschaftlichen europäischen Miteinanders, das der Neckar-Odenwald-Kreis und die Jubiläumsstadt Walldürn pflegen.“

Wie gut kulturell Walldürn aufgestellt ist, zeigten etwa die Konzerte der Musikschule, das Gemeinschaftskonzert der Walldürner Chöre oder die Aufführungen des Theaterprojektes und der Badischen Landesbühne. „Der Herbst stand ganz im Zeichen der Neckar-Odenwald-Tage und der Musik mit einer Reihe von Konzerten, etwa mit dem Landespolizeiorchester Baden-Württemberg, dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim und den Mainzer Hofsängern, um nur einige Höhepunkte herauszugreifen.“

„Alles in allem muss man das Jubiläumsjahr als das resümieren, als was es gedacht war. Es hat Lust auf mehr gemacht!“ Als Bürgermeister danke er allen, die das ganze Jahr zum Erfolg haben werden lassen. Die vielen Ideen der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, der Institutionen, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Walldürn, sowie die organisatorisch tollen Ausführungen der Veranstaltungen durch die vielen Initiatoren und Vereine, nicht zuletzt aber auch der unermüdliche und fast übermenschliche Einsatz des Städtischen Bauhofes. „Eine beispielhafte Gemeinschaftsleistung aller Dürmerinnen und Dürmer. Danke! So kann es weitergehen!“

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