Walldürn

Freie Wähler Walldürn Aktuelle Themen dominierten den für interessierte Bürger offenen Meinungsaustausch

Radwegekonzept zur Stärkung der touristischen Infrastruktur gefordert

Walldürn.Zu einem für interessierte Bürger offenen Meinungsaustausch haben sich die Freien Wähler in der vergangenen Woche getroffen. Auch ohne Mandat im Gemeinderat sehen die Freien Wähler Möglichkeiten, sich in das kommunale Geschehen einzubringen.

So nahm die Vorsitzende Ramona Paar an einem Informationsgespräch auf Initiative der Bürgerinitiative „Für Mensch und Natur“ am Roten Weg teil, zu dem auch Mitglieder aller Fraktionen des Gemeinderates eingeladen waren. Dort unterstrich sie die Position der Freien Wähler zum Flächennutzungsplan 2030.

Im Zusammenhang mit der Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes im Juli 2020 berichtete der SWR vor kurzem auch aus Walldürn zum Thema „Schottergärten“. Was in der Landesbauordnung längst klar war, wurde nun vom Landtag im Zuge des Gesetzespaketes zur Stärkung der Biodiversität verabschiedet: Sogenannte Schottergärten sind nicht mehr erlaubt. Der im Januar 2019 von den Freien Wählern eingebrachte Antrag mit dem Ziel, den Schottergärten entgegenzusteuern, wurde im Mai 2019 vom Gemeinderat abgelehnt. Die Freien Wähler sind nun gespannt, wie die Kommune das Thema in Zukunft angehen wird. Der Landkreistag Baden-Württemberg sehe jedenfalls aufgrund der neuen Gesetzeslage Arbeit auf Landratsämter, Kommunen und insbesondere Baurechtsbehörden zukommen.

Zum wiederholten Mal wurde das fehlende Radwegekonzept der Stadt diskutiert. Vor allem eine sichere Wegeführung von regionalen und überregionalen Radwegen in die Innenstadt ist aus Sicht der Freien Wähler erforderlich. Aufgrund des anhaltenden Booms von E-Bikes vor allem bei der älteren Generation sehen die Freien Wähler dringenden Handlungsbedarf, auch im Hinblick auf die Stärkung der touristischen Infrastruktur.

Der Gottersdorfer Ortsvorsteher Stefan Blum (Freie Wähler) berichtete von der letzten Ortschaftsratssitzung: Er hob hervor, dass an beiden Kinderspielplätzen (Schule und Freilandmuseum) zunächst festgehalten werde. Ortschaftsrat Timo Link (Reinhardsachsen) informierte die Teilnehmer über den Stand des Um- und Erweiterungsbaus der Grundschule in Rippberg. Als aktiver Elternbeirat bestätigte er eine hohe Akzeptanz bei den Eltern. Allerdings habe sich der Elternbeirat eine bessere Einbindung in die Planungen und umfassendere Informationen gewünscht. Link wies noch auf die laufende Flurbereinigung und die Diskussion um die Zukunft des alten Rathauses im Ortsteil hin. hg

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