Walldürn

Konzert in der Basilika Professor Müller-Kranich und die Choralschola St. Georg traten auf

Orgel und Chor im Wechselspiel

Archivartikel

Walldürn.Orgelimprovisation im Wechsel mit mystischem Choralgesang aus der franziskanischen Tradition war am Sonntag bei einem Konzert in der Basilika zu hören. Akteure waren Professor Alfred Müller-Kranich aus Mainz, der auf der Dauphin-Orgel spielte, und die Choralschola St. Georg unter der Leitung des Kirchenmusikers und Organisten der Seelsorgeeinheit Walldürn, Christopher Henk.

Pater Thaddäus Pytka, OFM Conv., begrüßte die Besucher und stellte Professor Müller-Kranich vor.

Den musikalischen Auftakt bildete das „Präludium in h-Moll“ von Johann Sebastian Bach. Danach im steten Wechsel vom Organisten und von der Choralschola dargeboten wurde dann „Christus, amor meus“ mit Orgel-Improvisationen im Stile des französischen Barocks und „Salve Joseph, Custos Pie, Sponse Viginis Mariae“ mit einem Scherzo und impressionistischen Meditationen als Improvisation.

Barocke Partita

Auf der Orgel in ihrer herrlichen Klangvielfalt spielte Professor Müller-Kranich eine barocke Partita zum Choral „O Jesu, all mein Leben bist du“ und den Sätzen Choral-Bicinium-Trio-Kanon. Weiter ging es wieder im Wechselspiel zwischen Orgelklängen und Gesängen, und zwar zunächst mit „Francis, quali cupide“ und einer dabei auf der Orgel dargebotenen Toccata und einem von der Choralschola gesungenen Gregorianischen Choral, dem sich mit „Jam noctis umbra obduxerat“ eine Improvisation im Stil der Wiener Klassik mit den vier Sätzen Allegro-Menuett-Versette-Andante anschloss.

Professor Alfred Müller-Kranich begeisterte die Besucher mit einer Sonate zu „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ und den Sätzen Allegro-Andante-Allegro, dem danach Organist und Choralschola in einer Improvisation einen romantischen Sonatensatz und moderne Versetten zu „Ave maris stella“ folgen ließen.

Langer Schlussapplaus

Mit dem auf der Dauphin-Orgel gespielten „Fuga in h-moll“ von Johann Sebastian Bach klang dieses großartige eineinhalbstündige Kirchenkonzert aus. Der lange Schlussapplaus der begeisterten Zuschauer dokumentierte, welch großen Anklang dieses Konzert gefunden hatte. ds

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