Walldürn

Ausschuss tagte Schwerpunkt auf beruflicher Bildung

Neues Schulbauprogramm

Archivartikel

Miltenberg.Sollte der Kreistag dem einstimmigen Empfehlungsbeschluss des Ausschusses für Bau und Verkehr zustimmen, wird der Landkreis Miltenberg noch in diesem Jahr das nächste große Schulbauprogramm auf den Weg bringen. Derzeit ist der Kreis noch intensiv mit den Arbeiten des Schulbauprogramms II an den Gymnasien in Miltenberg und Erlenbach tätig. Dadurch ist ersichtlich, dass dem Landkreis die Bildung sehr viel Geld wert ist, so eine Mitteilung des Kreises Miltenberg über die Sitzung.

Der Schwerpunkt im Schulbauprogramm III wird auf der beruflichen Bildung liegen, speziell der Berufsschule Miltenberg-Obernburg mit den Standorten Miltenberg und Obernburg. Aber auch die sanierungsbedürftigen Schulturnhallen der Gymnasien in Miltenberg und Erlenbach sowie der Neubau einer Sporthalle am Amorbacher Gymnasium stehen im Fokus.

Insgesamt will der Landkreis dafür rund 72 Millionen Euro in die Hand nehmen, wobei man diese Summe aber mit Vorsicht genießen muss: Zum jetzigen Zeitpunkt muss man sich möglicher Kostenabweichungen von bis zu 30 Prozent nach oben oder unten bewusst sein, denn es handelt sich zum aktuellen Zeitpunkt um eine grobe Kostenschätzung entsprechend dem aktuellen Planungsstand.

Für die Sporthallen rechnet der Kreisbaumeister mit Sanierungs- und Neubaukosten von insgesamt rund elf Millionen Euro. Während in Miltenberg und Erlenbach saniert werden soll, erscheint das in Amorbach nicht möglich.

Wie der Kreisbaumeister sagte, sei das dortige Gebäude, das eine Sporthalle und ein Schwimmbad beherbergt, in so schlechtem Zustand, dass es abgerissen und neu gebaut werden muss.

Damit der Landkreis hier einsteigt, muss der Kreistag allerdings erst über die Übernahme des Karl-Ernst-Gymnasiums in die Trägerschaft des Landkreises entscheiden.

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