Walldürn

OWK Walldürn Wandertage in der Fränkischen Schweiz

Naturerlebnis und kulturelle Eindrücke

Walldürn.Ebermannstadt war das Ziel des Odenwaldklub Walldürn bei den Wandertagen in der Fränkischen Schweiz. Der Beginn mit einem Stadtbesuch in Bamberg bot einen schönen Auftakt, bevor in Ebermannstadt Quartier bezogen wurde. Noch am späten Nachmittag wurden zwei kleine Rundwanderungen angeboten.

Am ersten Tag führte die Tour von Ebermannstadt nach Gößweinstein und zurück. Verantwortlicher Wanderführer war Karlfriedrich Berberich. Die Burg „Goswinesteyn“ wurde 1076 erstmals urkundlich erwähnt. 1525 kam es im Bauernkrieg zu Zerstörungen und anschließendem Wiederaufbau. Im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde Gößweinstein ein weiteres Mal zerstört und wiederaufgebaut. Bei der Säkularisation des Jahres 1803 kam das Gebiet des Hochstifts Bamberg an Bayern. 1461 erhielt Gößweinstein seine Selbständigkeit. Die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit mit Franziskanerkloster wurde von 1730 bis 1739 unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn nach Plänen von Balthasar Neumann, der auch selbst den Bau überwachte, erbaut. Tourdaten: Länge 31 Kilometer, Höhenmeter 750 Meter, Dauer acht Stunden. Während zwei Wandergruppen mit Werner Weigand und Agnes Sans nach Muggendorf mit dem örtlichen Omnibus gelangten, um in separaten Wegen rechts oder links von dem Fluss Wiesent zum Quartier zurück zu gelangen, unternahmen die sportlichen Tourengeher ausdauernde Wanderungen.

Am zweiten Tag führte die Tour von Ebermannstadt nach Pottenstein und mit dem Bus zurück. Die Geschichte Pottensteins lässt sich bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 918 zurückverfolgen. Die Burg Pottenstein wurde circa 1060 erbaut. 1323 erhielt der Ort Stadtrechte. Tourdaten: Länge 28 Kilometer, Höhenmeter 640 Meter, Dauer acht Stunden. Am zweiten Tag begaben sich die Gruppen 2 und 3 nach Pottenstein, um zur erdgeschichtlichen sehenswerten Teufelshöhle zu gehen.

Am dritten Tag ging es von Ebermannstadt zum Walberla und zurück. Wenn die Franken von ihrem Berg sprechen, so reden sie im Volksmund über das „Walberla“, dem markanten Tafelberg östlich von Forchheim. Tourdaten: Länge 21 Kilometer, Höhenmeter 370, Dauer acht Stunden. Der dritte Tag gehörte dem Heiligen Berg der Franken dem Walberla. Auf dem Weg zu dem aussichtsreichen Tafelberg konnten sich alle Wanderer den Wind bei einem heftigen Sturm um die Nase wehen lassen und vom Standpunkt der Walburga-Kapelle die Weite des Regnitz-Tales bei Forchheim sowie des Wiesent-Tales auf sich wirken lassen.

Alle Wanderfreunde waren beeindruckt von den tollen Waldwegen, den bizarren Felstürmen und den gewaltigen Kalksteinwänden. Erholung pur genossen die Walldürner im Hotel „Schwanenbräu“, wo sie mit fränkischer Küche verwöhnt wurden. Naturerlebnis, kulturelle Erfahrungen und Wandern in der Gemeinschaft bietet der OWK bei allen seinen Vorhaben. Grundprinzip der Tourenplanung ist seit die Absicht, für alle Teilnehmer die Wanderung als Genuss und Bereicherung erleben zu lassen. Die Heimfahrt wurde in Nürnberg mit Besichtigungen unterbrochen und in Gerchsheim mit dem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen. Die 2. Vorsitzende Susanne Dearnley dankte allen, zum Gelingen der Wandertage beigetragen haben

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