Walldürn

In Miltenberg Neuer Personen-Transfer mit „OsCar“ vom Engelplatz zur Mildenburg offiziell eröffnet

Nächster Halt „Mildenburg“

Archivartikel

Miltenberg.“Das war ja ein guter Start und Einstand zur neuen Miltenberger Michaelismesse! „ - meinte eine beobachtende Passantin. Miltenberg hat offiziell seit einigen Tagen eine neue Beförderungsmöglichkeit vom Engelplatz vor dem Rathaus hoch zur Mildenburg.

Und diese Einrichtung gibt es jetzt ab sofort: montags (zu den Burg-Führungen) außerdem jeden ersten und dritten Sonntag im Monat – jeweils ab 14 Uhr.

Wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich mit einem umweltfreundlichen, sechssitzigen Personentransporter (ein Fahrer und fünf Fahrgäste) vom Engelplatz über den Burgweg, vorbei an der evangelischen Kirche St. Johannis zur Mildenburg fahren lassen.

„Wie am Schnürchen“

Später, beispielsweise nach einer Museumsführung und einem Burgcafé-Besuch, erfolgt die vereinbarte Rückfahrt zum Ausgangsort. Ludwig Martin Büttner ist der Fahrer des Mildenburg-Mobils: zuverlässig und „wie am Schnürchen“ klappte seine erste Probetour und „Jungfernfahrt“ mit „OsCar“.

Miltenbergs Bürgermeister Helmut Demel freute sich bei der Eröffnung über die nun realisierte Anregung und Idee von Marion Braun und die für die Region bis dato einmalige Einrichtung. Die Firma Oswald hat das Projekt unterstützt, berichtete das Stadtoberhaupt. Die Initiatorin der erfreulichen Aktion Marion Braun, die sich für die M-City und die Stadt Miltenberg seit Jahren engagiert, freute sich über die zügige Umsetzung ihrer Idee.

„OsCar“ wird als elektronisches Golf-Shuttle Personen mit Handicap befördern. Die Kosten lagen bei 10 000 Euro. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 40 Stundenkilometer angesetzt. „Mit sechs Personen lässt sich“, berichtet Fahrer Büttner, „auch die besondere Steigung an der ,Unteren Walldürnrer Straße’ locker stemmen“. Ansonsten sei die Hin- und Rückfahrt zur Burg mit dem Shuttle schon ein besonderer Natur- und Kulturgenuss. rsc

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