Walldürn

Gemeinsame Aktion „Einheitsbuddeln“ gegen den Klimawandel

Minister pflanzt „Einheitsbaum“

Glashofen.Einen „Baum der Einheit“ pflanzte der baden-württembergische Minister für den Ländlichen Raum, Peter Hauk, am Tag der Deutschen Einheit zusammen mit der Dorfgemeinschaft. Die kleine Zerreiche fand ihren Standort im Baugebiet „Im Steinig“, wo sie nun wachsen und gedeihen kann.

Die große Baumpflanzaktion unter dem Motto „Einheitsbuddeln“ zum Jubiläum „30 Jahre Deutsche Einheit“ wurde erweitert um den Slogan „Mein Baum fürs Dorf“. Zahlreiche Einwohner, darunter auch viele junge Leute, engagierten sich dafür und waren der Einladung der Initiatoren gefolgt. Mit Schaufel und Spaten gingen sie ans Werk.

Die Katholische Landjugendbewegung, die Ortschaftsverwaltung Glashofen-Gerolzahn sowie die Landesforstverwaltung hatten im Vorfeld geeignete Pflanzen unter der fachkundigen Begleitung von Förster Thomas Riemer und Engelbert Kötter ausgesucht.

Zahlreiche Rosenstöcke wurden unter anderem an verschiedenen Bildstöcken gepflanzt. Zudem fanden Setzlinge von „Migrationsbäumen“ in Glashofen, Neusaß und Gerolzahn einen Standort. Es sind Sorten, die dem Klimawandel besser Stand halten können als heimische Baumarten. Bei einem Rundgang durch Glashofen ließ sich Minister Hauk am Morgen durch Ortsvorsteher Erich Bundschuh über aktuelle Themen informieren. Walldürns Bürgermeister Markus Günther begrüßte die Gemeinschaftsaktion der Höhendörfer. Sie führt vor Augen, dass man „Zukunft pflanzen“ kann.

Nach getaner Arbeit fand die Aktion ihren Abschluss in der großen Halle des Busunternehmens Berberich. mira

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