Walldürn

Wallfahrt 2019 Wallfahrtsmotiv zum Leitwort / Ausschuss arbeitet an Einzelheiten für Wallfahrtszeit

Leitwort gilt das ganze Jahr

Walldürn.Der Ausspruch: „Nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt“ trifft bei den Verantwortlichen der Walldürner Wallfahrtsleitung in vollem Umfang zu. Unmittelbar nach der Wallfahrt 2018 traf sich bereits im Juli der Wallfahrtsausschuss zu seiner Reflexion über die abgelaufene Hauptwallfahrtszeit. „Die Themen sind noch frisch und das Erlebte in diesen vier Wochen ist noch präsent“, so seinerzeit Pater Josef Bregula OFM conv., der bereits seit über zehn Jahren als Wallfahrtsleiter in Walldürn tätig ist.

Optimierungen und Korrekturen in den Abläufen des täglichen Wallfahrtsgeschehens werden dabei immer im Auge behalten, um den Pilgergruppen einen bestmöglichen Aufenthalt am größten eucharistischen Wallfahrtsort Deutschlands zu ermöglichen. Dass dann bereits auch schon das Leitwort für die Wallfahrt 2019 festgelegt wurde, ist da nur eine logische Konsequenz in der Vorplanung für das kommende Jahr. Auch den Pilgerführern wurde bereits das Leitwort im letzten Herbst vorgestellt, damit sie dieses Thema ihren Pilgergruppen zuhause weitergeben geben können. Sehr oft werden die Wallfahrten nach Walldürn in Anlehnung an das Walldürner Leitwort inhaltlich vorbereitet.

Für die Wallfahrtsleitung Walldürn ist es darüber hinaus sehr wichtig zu betonen, dass das jährliche Leitwort das ganze Jahr über seine Gültigkeit hat und nicht nur in den vier Wochen der Hauptwallfahrtszeit. Gerade ab Ostern und oftmals bis in den Spätherbst hinein, kommen größere und kleinere Gruppen, wie auch einzelne Pilger zum Gnadenort des Heiligen Blutes und da ist es wichtig, dass auf das Leitwort hingewiesen und es auch nach außen deutlich sichtbar gemacht wird.

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6), so das Leitwort der Wallfahrt 2019, welches mit Beginn des neuen Jahres nun auch offiziell verwendet wird.

Thematisch wurde es den rund 80 anwesenden Wallfahrtsorganisatoren bei einer Tagung erläutert und dabei auch versucht auf aktuelle Lebensbezüge einzugehen und es in Beziehung zum Johannes-Evangelium zu setzen. Das dazugehörige Wallfahrtsmotiv zum Leitwort wurde wieder von den beiden ehrenamtlich Engagierten, Ann-Kathrin Enders und Marcel Ditrich, umgesetzt. Sie waren bei der Gestaltung, der Grafik und des Designs federführend. Die Erläuterungen dazu: Der Schatten des Kreuzes, von der Sonne hervorgerufen, stellt den Weg zum Gekreuzigten dar. Anfangs ist der Weg dunkler, wird aber zum Kreuz hin, zu Jesus als das Licht der Welt, immer heller. Die Wahrheit führt als Licht der Welt zu Jesus hin. Das Leben wird in dem gelungenen Wallfahrtsmotiv in Form der grünen Felder und der Sonne am Horizont symbolisiert. Auf dem neuen Wallfahrtsbutton, den Wallfahrtskerzen und zahlreichen gedruckten und digitalen Veröffentlichungen, im Zusammenhang mit der Wallfahrt zum Heiligen Blut 2019, wird dieses Motiv zum Wiedererkennungsmerkmal.

Der Wallfahrtsausschuss arbeitet währenddessen unvermindert an Einzelheiten für die anstehende Wallfahrtszeit und wird bis Ende Januar auch das Wallfahrtsprogramm mit den detaillierten Sonn- und Feiertagen, sowie einzelnen Festtagen fertigstellen. Es wird wieder einen Familien-Wallfahrtssonntag, Abendlob-Andachten und die eucharistische Anbetung „Stay & Pray – bleiben und beten“ geben. Mit Blick auf das Gesamtprogramm ist der stetige Kontakt des Wallfahrtsbüros mit den einzelnen Pilgerführern gerade zu Beginn des Jahres ein Aufgabenschwerpunkt. Aber auch der Kontakt und die Vorgespräche mit den Bischöfen, Äbten und Domkapitularen der Diözesen in Deutschland und dem benachbarten Ausland laufen oftmals schon zwei Jahre zuvor an. So darf man auch dieses Jahr wieder gespannt sein, wer in die Wallfahrtsstadt Walldürn kommen wird. Die nächste Sitzung des Wallfahrtsausschusses findet Ende Januar statt und die Themen werden sicherlich nicht ausgehen. (adr)