Walldürn

Wallfahrt „Zum Heiligen Blut“ Organisatoren von Fußwallfahrten trafen sich in Walldürn

„Lasst Euer Licht leuchten!“

Archivartikel

Walldürn.Zum Treffen der Pilgerführer sind am Samstag rund 70 Organisatoren von Fußwallfahrten nach Walldürn gekommen, um die diesjährige Wallfahrtszeit zu reflektieren und den Blick auf die Wallfahrt im Jahr 2020 zu richten.

Nach einer von Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula zelebrierten Messe in der Basilika versammelten sich die Teilnehmer aus der Pfalz, dem Würzburger Raum, der Region Bergstraße, aus dem Odenwald, Taunus, Kahlgrund und Maintal, aus Fulda und dem Neckar-Raum im benachbarten Pfarrsaal. Offen und konstruktiv sprachen sie ihre Erfahrungen aus der letzten Wallfahrt an und gaben der Wallfahrtsleitung wichtige Hinweise.

Marianne Stäudinger von der Tourist-Information informierte die Gäste über die derzeitige Verkehrssituation und die Baustellen, die sich wohl auch bis zur Wallfahrt hinziehen werden. Aktuelle Informationen dazu werden auf der Homepage der Wallfahrt zur Verfügung gestellt.

Mit Spannung erwarteten die Pilgerführer nach der Mittagspause die Bekanntgabe des Leitwortes für die Wallfahrt 2020. „Lasst Euer Licht leuchten!“ (nach Mt 5,16), lautet das Thema, auf das sich der Wallfahrtsausschuss verständigt hat. In seiner Präsentation zeigte Achim Dörr zunächst den Weg Jesu als das Licht für die Menschen und sein erstes Auftreten in Galiläa auf. Entscheidend sei die Berufung der Jünger zur Nachfolge Jesu, die Wirkung seines Auftretens in der Öffentlichkeit und die Seligpreisungen.

Das Doppelbibelwort „Ihr seid das Salz der Erde…“ und „Ihr seid das Licht der Welt…“ (Mt 5,13-14) münde in den Auftrag Jesu an uns Menschen: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,16), woraus das Leitwort zur Wallfahrt 2020 abgeleitet worden sei.

Flagge zeigen und Mut haben

Im weiteren Verlauf der von Marcel Ditrich grafisch gestalteten Präsentation ging es um die Frage „Wo können wir Zeugen für die Botschaft Jesu sein?“. „Es gibt in allen Bereichen des Lebens Momente und Situationen um ein Zeugnis seines Glaubens abzulegen“, sagte Dörr. Auch wenn es in der heutigen Zeit schwerfalle, angesichts der Krisen in der Kirche, standhaft zu bleiben, so sei das Wegducken das falsche Rezept. Flagge zeigen und den Mut haben über den Glauben zu sprechen, sei das Gebot der Stunde. Es gelte das eigene Feuer wieder neu zu entfachen und weiterzutragen. „Das kann mitunter schmerzlich sein, aber das ist der Auftrag in der Nachfolge Jesu.“

Texte, Gebete und das gemeinsam gesungene Lied erhalten die Organisatoren im Nachgang des Treffens für die Vorbereitung ihrer eigenen Fußwallfahrt nach Walldürn.

Abschließend gab es noch einige Informationen zur Homepage, zur Anmeldung und zur Öffentlichkeitsarbeit, bevor Pater Josef die Ehrengäste und Hauptzelebranten der kommenden Wallfahrtszeit bekanntgab.

In einer kurzen Andacht in der Basilika verabschiedete er die Pilgerführer mit dem sakramentalen Segen, verbunden mit dem Wunsch auf ein frohes und gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr. adr

Zum Thema