Walldürn

Wettkampf in der Sportbox „1. Strong & Fit-Cup“ findet am 21. September statt / Fünf Disziplinen

Kraft und Ausdauer gefordert

Archivartikel

Der „1. Strong & Fit-Cup“ findet am 21. September in der Sportbox in Walldürn statt. Die Athleten gehen in fünf Disziplinen an den Start, wobei Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gefragt sind.

Walldürn. In der Halle ist ordentlich Betrieb. An einer Stelle werden Gewichte gestemmt, auf der anderen Seite sitzt ein junger Mann auf einer Rudermaschine, eine Frau wirft Wallballs nach oben. Im Fitnessstudio Sportbox wird eifrig für den „1. Strong & Fit-Cup“ trainiert. Der findet am 21. September ab 12 Uhr statt. Die FN haben sich mit Ina Düll, der Besitzerin der „Sportbox“, über den Wettkampf unterhalten.

Die Athleten kommen aus der Region, aber auch darüber hinaus. Anmeldungen gibt es etwa auch aus Rottweil oder Pfullendorf. Im Mai hat sie sich zusammen mit Raik Nürnberger Gedanken über den Wettkampf gemacht. „Wir kommen beide aus dem Strongman-Sport. Unsere ersten Planungen gingen daher stark in diese Richtung“, so Ina Düll im Gespräch mit den FN. „Wir mussten über den Tellerrand hinausschauen“, ergänzt Nürnberger.

Herausgekommen ist ein Wettkampf, der nicht nur Kraft fordert, sondern den Athleten auch Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Ausdauer und Koordinationsvermögen abverlangt. „Außer Schwimmen ist eigentlich alles dabei“, sagt Ina Düll lachend. Und sie und Raik Nürnberger wissen, wovon sie reden: Sie haben alle Disziplinen selbst absolviert und getestet. Das bietet der Wettbewerb:

Ein-Kilometer-Rudern: Die Strecke muss auf einem Rudergerät so schnell wie möglich zurückgelegt werden.

Log Press: Diese Disziplin ist auch von Strongman-Wettkämpfen bekannt; es geht um das Baumstamm drücken. Hier muss der Athlet das Gewicht von der Brust aus in 60 Sekunden so oft wie möglich nach oben bringen.

Tossing the caber: Das sogenannte Baumstamm werfen ist aus den Highlandgames bekannt. Mit den Händen muss ein hochkant stehender Baumstamm so geworfen werden, dass er sich mindestens einmal in der Luft dreht. Und dann sollte er noch „richtig“ liegenbleiben. Dabei spielt die Uhr eine Rolle. Liegt der Stamm in Richtung 12 Uhr, gibt es die volle Punktzahl. Liegt er schräg, gibt es Punktabzüge. Dieser Wettkampf findet im Freien statt.

Ziczac-Run, Ziczac-Sprint: Hier muss ein kleiner Ball von der Spitze von insgesamt fünf Pylonen abgeholt werden. Der Hinweg muss dabei im Zickzack gelaufen werden, der Weg zurück im Sprint. Die Strecke wird natürlich immer länger. Drei, fünf, sieben, neun und elf Meter lang ist der Weg zu einer Pylone. Am Ende steht ein Eimer, in dem der Ball abgelegt werden muss. Springt der Ball dabei wieder heraus, gibt es Punktabzug.

Medley: Eine bei solchen Wettbewerben beliebte Disziplin, die dem Athleten noch einmal alles abfordert. Dieser Punkt gliedert sich in drei Teile auf. Zunächst das Loading, Hier muss ein Sandsack über eine gewisse Distanz zu einem Podest getragen und dort abgelegt werden. Dann muss ein Wallball – einem Medizinball ähnlich – aus der Kniebeuge heraus auf eine bestimmte Höhe geworfen werden. Das aber 50 Mal!

Überraschung zum Schluss

„Der dritte Teil besteht aus einer Überraschungsdisziplin“, so Ina Düll schmunzelnd. Das erfahren die Teilnehmer aber erst einen Tag vor dem Wettkampf. Ina Düll freut sich auf die Veranstaltung, die in Walldürn Premiere feiert. Und sie ist gespannt, wie sich die Athleten bei der ungewohnten Kombination an Disziplinen schlagen werden.

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