Walldürn

Ausstellung in der Galerie „Fürwahr“ Miniaturkrippen aus der Sammlung von Gisela und Wilfried Schneider werden gezeigt

Kleine Kunstwerke erfreuen das Auge

Eine weitere Ausstellung ist in der Galerie „Fürwahr“ zu sehen. Parallel zu „Artquilts 2010 – 2019 von Hildegard Schmitz werden Miniaturkrippen von Gisela und Wilfried Schneider gezeigt.

Walldürn. Zu sehen sind die Exponate bis zum 11. Januar in der Galerie in der Hauptstraße gegenüber dem Rathaus. Diese Sammlung „Miniaturkrippen“ von Gisela und Wilfried Schneider entstand im Zeitraum von vier Jahrzehnten und beinhaltet rund 150 Exemplare Miniaturkrippen aus den verschiedensten Materialien.

Sie stammen aus vielen Ländern Europas, aus Südamerika und aus Afrika, wobei für Gisela und Wilfried Schneider beim Sammeln nicht der Wert, sondern vielmehr die Originalität und der Ausdruck von dominanter Bedeutung waren.

Facettenreiche Schau

Die Vernissage fand am Samstagnachmittag statt. Galerist Martin Knörzer sagte bei der Begrüßung, bei dieser Ausstellung gebe es sehr viel Interessantes an Kleinkunstwerken, die von Daumennagel- bis Handtellergröße reichen würden, zu sehen. Angefangen von den ganz normalen Miniaturkrippen-Motiven bis hin etwa eines IT aus dem All, einem motoradfahrenden Jesus, einer Erdnussfarm, einem heiligen Flaschengeist oder einem Himmel aus Schnapsfläschchen. Die einzige in dieser Ausstellung ausgestellte etwas größere Krippe stamme von dem polnischen Künstler Kazimierz Kowalczyk komme aus dem Erzgebirge, sie ist aus dem Material Mooreiche gestaltet.

Abschließend dankte Martin Knörzer dem Ehepaar Schneider für das Interesse und die Bereitschaft zur Durchführung einer solch interessanten und facettenreichen Ausstellung in der Galerie.

Wilfried Schneider führte in die Ausstellung ein und betonte, dass es doch recht erstaunlich sei, was sich im „Hause Schneider“ im Laufe der zurückliegenden 40 Jahre an Miniaturkrippen und an Kleinkunst so alles angesammelt habe. Im Mittelpunkt dieses Sammelns stand jedoch nie primär der Wert jedes einzelnen Kunstwerkes, sondern vielmehr die Originalität einer jeden Miniaturkrippe. Die ausgestellten Miniatur-Kunstwerke würden aus den verschiedensten Ländern stammen und sind aus den verschiedensten Materialien geschaffen worden. Zu sehen seien für den Betrachter immer wieder viele interessante und zum Teil auch recht kontrastreiche künstlerische Details.

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