Walldürn

Walldürner Ferienprogramm Teilnehmer auf den Spuren römischer Besiedlung

Kinder sammelten eifrig Scherben

Walldürn.Im Rahmen des Ferienprogramms begaben sich 15 Walldürner Kinder zusammen mit Geopark-Vorortbegleiter Georg Hussong auf die Suche nach Spuren, die von der früheren römischen Besiedlung um Walldürn herum zeugen.

Anschauliche Erzählungen

Nach den einleitenden anschaulichen Erzählungen dazu und den Erklärungen, dass unsere Region vor unvorstellbar langer Zeit einmal Meeresboden gewesen ist, machten sich die Ferienkinder auf die Suche nach entsprechenden „Beweisstücken“.

Schnell wurden erste Fossilien im Muschelkalboden gefunden und die Sammelleidenschaft war endgültig geweckt. Georg Hussong musste gefühlte zweihundert Mal die Frage „Ist das was?“ beantworten, weil eine Identifikation nicht immer einfach war.

Der Geopark-Vorortbegleiter ist Kenner für Lesefunde aus der Steinzeit und römischen Periode und mit geübtem Blick entlarvte er so manches Fundstück als Teil eines Dachziegels.

Viele Scherben aufgelesen

Dennoch wurden viele größere und kleinere Scherben aufgelesen, die eindeutig von Edelgeschirr oder sonstigen Gebrauchsgegenständen stammten und die Steine mit den Fossilien füllten bald jede mitgebrachte Tasche bis an die Grenze ihrer Tragfähigkeit.

Nach rund neunzig Minuten Sammelleidenschaft säuberten die Kinder ihre Schätze am nahegelegenen Brunnen, um sie schließlich mit nach Hause zu nehmen.