Walldürn

Besprechung der Vereine Corona-Pandemie brachte Zwangspause mit sich

Keine Veranstaltung bedeutet keine Einnahmen

Archivartikel

Rippberg.Seit März finden in Rippberg wegen dem Covid 19-Virus keine Veranstaltungen und Versammlungen mehr statt. Neben den Mitgliedsbeiträgen sind die Einnahmen aus den Veranstaltungen für die örtlichen Vereine eine wichtige Einnahmequelle. Um das weitere Vorgehen zu besprechen, trafen sich die Vorstände in der Sporthalle.

Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Wolfgang Stich gab Rüdiger Allmann einen Bericht über die gemeinschaftliche Kasse der örtlichen Vereine Rippbergs ab.

RSV-Vorsitzender Wolfgang Stich sagte zur Situation des Spielvereins, nachdem alle Fußballspiele und das Sportfest abgesagt wurden, habe man keine Einnahmen. In der jetzigen Ruhephase sei man dabei, das Clubheim innen und außen zu Renovieren.

Veranstaltung am Jubiläumstag

Auch die 100-Jahr-Jubiläumsfeier im Oktober wurde auf das nächste Jahr verschoben. Trotz allem wolle man versuchen, am Gründungstag eine kleine Veranstaltung mit einem Fußballspiel durch zuführen.

Auch die wöchentlichen Übungen der Einsatzabateilung Rippberg ruhen. Die Hygieneauflagen einer Feuerwehrübung durchzuführen, würde den Rahmen einer Übung sprengen, so Abteilungskommandant Reinhold Link.

FöRKi-Vorsitzender Michael Huber sagte, man habe den Frühjahrs- und Herbstbasar sowie die jährliche Veranstaltung des Fördervereins abgesagt. Blasmusik, Schützenverein,Vdk-Ortverband, Frauengemeinschaft und Pfarrgemeinderat haben ihre Jahreshauptversammlungen abgesagt.

Die Chorgemeinschaft Rippberg möchte ihre Generalversammlung mit Neuwahlen unter den gegebenen Hygienevorschriften im Herbst organisieren. Die Siedlergemeinschaft Rippberg möchte, so Vorsitzender Engelbert Kötter, damit das Gemeindeleben nicht ganz zum Stillstand kommt, die Bevölkerung zu einem Landeswettbewerb zur Biosphärenplanung unter dem Motto „Schmetterlingsdorf Rippberg“ zur gemeinschaftlichen Teilnahme aufrufen.

Kein neuer Backofen

Anschließend informierte Ortsvorsteher Stich die Anwesenden über die versuchte Anschaffung eines mobilen Backofens, den die Vereine zu ihren jeweiligen Veranstaltungen nützen könnten. Zunächst hatte man vorgehabt, einen alten Tragspritzenanhänger umzubauen, dieses scheiterte aber an den vielen Auflagen. Ferne unternahm man den Versuch, einen neuen mobilen Backofen zu beschaffen. Das wiederum scheiterte jedoch an den Fördermitteln des Landes, da die Anschaffung eines solchen Backofens für Vereine nicht gefördert wird.

Zum Ende gab es noch einen Aufruf: Gesucht werden für die Jubiläumsausgabe „100 Jahre Rippberger Spielverein“ noch Fotomotive aus den Jahren 1945 bis 1955. Diese kann man bei Manfred Pfeiffer abgeben.

Wann wieder große Veranstaltungen durchgeführt und Versammlungen auf normalen Wegen stattfinden werden können, diese Frage werde noch eine ganze Weile unbeantwortet bleiben, hieß es weiter.

Ob das Jahr 2021 mit dem traditionellen Dreikönigsschiessen beginnt, das sei auch noch dahingestellt. hape

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