Walldürn

Premiere in München Delegation aus Walldürn und Landrat Dr. Brötel bei Oktoberfestumzug

Jungfernfahrt für die Postkutsche

Archivartikel

Walldürn.Erfolgreiche Premiere in München: Dort hatte die neue Walldürner Postkutsche ihre Jungfernfahrt beim traditionellen Trachten- und Schützenumzug der Stadt München anlässlich des Oktoberfestes.

In die bayrische Landeshauptstadt hatte sich auch eine Delegation aus Walldürn aufgemacht, angeführt von Bürgermeister Markus Günther und dem ihn begleitenden Landrat Dr. Achim Brötel.

Zustande kam die Teilnahme durch „Engelwirt“ Marco Zahn, der sich als „Postillon“ und Fahrer der Kutsche nach Absprache mit Bürgermeister Markus Günther um die Teilnahme an diesem Festzug beworben hatte und die Zusage zur Teilnahme erhalten hatte.

Nach einer intensiven logistischen Vorbereitung startete man am Samstag mit der auf zwei Tiefladern untergebrachten Postkutsche und einem von der Engelwirt-Tochter Emily Zahn gesteuerten Fahrzeug mit Pferdebox-Anhänger. Die anderen Teilnehmer stießen dann später dazu.

Mit der Nummer 45 unterwegs

Die Walldürner Postkutsche hatte beim Umzug die Zugnummer „45“. Los ging es um 11.30 Uhr, nach der Aufstellung um 8 Uhr und dem Umzugsstart um 10 Uhr hatte man eine doch recht lange Wartezeit. Der Umzug schlängelte sich vorbei an vielen Zuschauern durch die teilweise überfüllten Straßen der Münchner Innenstadt, ehe er auf der „Münchner Wies’n“ ankommen konnte.

Die Walldürner Delegation mit Bürgermeister Markus Günther und Landrat Dr. Achim Brötel an der Spitze präsentierte sich in Kleidung der Zeit, als die Postkutsche als Personentransportmittel im Linienverkehr fungierte. Also in der damals üblichen Kleidung wohlhabender Reisender: In Kostümen aus der Biedermeierzeit, die den Delegationsteilnehmern aus dem Fundus der Zwingenberg-Festspiele sowie von einem Kostümverleih zur Verfügung gestellt worden waren.

Mit Begeisterung dabei

Teilnehmer der Walldürner Delegation waren mit viel Begeisterung und mit Leib und Seele dabei, die Postkutsche und die Akteure fanden immer wieder viel Anklang und präsentierten somit bestens die Stadt Walldürn und den Neckar-Odenwald-Kreis. Den Abschluss bildete für die Walldürner Delegation am Sonntagnachmittag der Besuch des Löwenbräu-Festzeltes.

Für Marco Zahn und dessen Mutter Inge Zahn war dies bereits die zweite Teilnahme an diesem traditionellen Umzug, denn bereits im Jahr 2000 waren beide zusammen mit dem zwischenzeitlich verstorbenen „Engelwirt Senior“ Egon Zahn mit Kutsche und mit der Odenwälder Trachtenkapelle Walldürn dabei.

Die Postkutsche war bei der Live-Übertragung in der ARD und bei der Aufzeichnung am Sonntagabend im Bayrischen Fernsehen nicht live zu sehen, da die Übertragung nach zwei Stunden bei Zugnummer 40 aufgrund des Endes der Übertragungszeit beendet wurde. ds

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