Walldürn

Ortschaftsrat Glashofen/Gerlozahn André Beuchert für 25-maliges Blutspenden geehrt / Urkundliche Ersterwähnung im Jahr 1273

Jubiläum wirft seinen Schatten voraus

Glashofen.Im Jahr 2023 feiert die Höhengemeinde Glashofen ihr Jubiläum: 1273, also 750 Jahre zuvor, wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Aus diesem Anlass wird schon jetzt ein Dorffest geplant. Ortsvorsteher Erich Bundschuh informierte in der Ortschaftsratssitzung im Bürgersaal darüber, dass in Kürze ein Festausschuss gebildet werden soll. Er appellierte an die Bürger, sich mit Rat und Tat für die Sache einzubringen, damit das Ereignis erfolgreich über die Bühne gehen könne.

Zunächst gedachten die Anwesenden jedoch des mit 97 Jahren verstorbenen, ältesten Einwohners Glashofens, Hubert Trabold. Mit ihm habe man einen Bürger verloren, der noch viel Wissen über das frühere Dorfleben besessen habe.

Für 25-maliges Blutspenden wurde unter dem Applaus der Anwesenden André Beuchert von Bundschuh im Namen des DRK ausgezeichnet. Der Ortsvorsteher dankte dem beispielhaften Mehrfachspender für seinen Einsatz, schwerkranken und verletzten Menschen zu helfen. Beuchert erhielt die Spendernadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz.

In seinem Jahresrückblick nannte Bundschuh die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses in Gerolzahn und den Bau des dortigen Löschwasserbehälters in Kooperation mit der Firma Berres. Weitere Erwähnung fanden die 72-Stunden-Aktion der Landjugend und die Kommunalwahlen, nach denen Bundschuh den langjährigen Ortsvorsteher Heinrich Hennig ablöste. Hennig galt Dank für sein großes Engagement, ohne das Glashofen und Gerolzahn nicht dort stehen, wo sie heute sind.

Neue Fahrbahndecke im Frühjahr

Die Fahrbahndecke soll laut Ortsvorsteher im Frühjahr aufgebracht werden. Neusasser Anwohner appellierten diesbezüglich an Erich Bundschuh, sich dafür einzusetzen, dass zuvor die Frage der Bordsteinsetzung gelöst werde.

Nach dem Feuerwehrbedarfsplan reichen die räumlichen Kapazitäten des Gerätehauses in Glashofen aufgrund steigender Mitgliederzahlen nicht mehr aus. Deswegen findet Anfang März ein Vor-Ort-Termin mit dem Kreisbrandmeister statt, wie der Ortsvorsteher informierte. Die Frage Neubau oder Erweiterung stehe im Raum.

Nach Aussagen Bundschuhs werde der Bahnübergang in Gerolzahn gesperrt und die Straße in einen Waldweg umgewidmet. So gewinne die Bahn vier Minuten Zeit, um den nächsten S-Bahn-Anschluss pünktlich zu erreichen.

Mit Dankesworten und Blumen wurde die Ortsdienerin Sandra Gramlich verabschiedet. Sie hatte von März 2012 bis September 2019 diese Aufgabe inne. Ihre Nachfolgerin ist Kerstin Zeitler.

Neu besetzt ist auch die Stelle des Ratsschreibers mit Beate Pigorsch, die dienstags von 13.45 bis 14.45 Uhr in Glashofen und von 15 bis 15.45 in Gerolzahn vor Ort ist. Nach zahlreichen Wortmeldungen von Bürgern zu örtlichen Angelegenheiten brachte Ortschaftsrat Martin Gehrig im Namen des Gremiums seine Freude über die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Ortsvorsteher zum Ausdruck. mira

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