Walldürn

In der Basilika Hochfest des Hl. Franziskus

In der Nachfolge Jesus Christus gelebt

Archivartikel

Walldürn.Die Gedenktage zum Hochfest des Heiligen Franz von Assisi werden in diesem Jahr am kommenden Wochenende gehalten und sind für den Walldürner Franziskaner-Konvent und die dort lebenden Patres von großer Bedeutung.

Am Samstag, 3. Oktober, findet um 18.30 Uhr zunächst die Abendmesse in der Wallfahrtsbasilika statt. Im Anschluss daran wird mit dem Transitus dem Heimgang des Heiligen Franziskus gedacht. Die Wallfahrtsbasilika wird dazu abgedunkelt und die Besucher werden gebeten, Kerzen mitzubringen. In dieser Feier wird im Besonderen das Leben und Sterben des Ordensvaters der Franziskaner-Minderbrüder in Erinnerung gerufen. Eine Schola umrahmt diese Feier mit franziskanischen Choralgesängen.

Die Kirche feiert am nächsten Tag, Sonntag, 4. Oktober, das Hochfest des Heiligen Franz von Assisi. Dazu findet in der Basilika um 9.30 Uhr ein Hochamt in den Anliegen der Franziskaner-Minoriten statt. Verbunden damit ist auch das Erntedankfest mit Segnung der Erntegaben. Leider kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie im Anschluss an das feierliche Hochamt kein Begegnungstreffen im Pfarrsaal stattfinden. Der Ordensgründer der Franziskaner-Minderbrüder lebte von 1182 bis 1226 in Assisi, war der Sohn wohlhabender Eltern und führte ein sorgenfreies Leben. Krieg und Krankheit hatten dann sein Leben erschüttert und er zog sich immer mehr in die Einsamkeit zurück.

Leben geändert

Etwa im Jahr 1205 hörte er die Stimme Christi vom Kreuz in San Damiano: „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf!“ Von da an änderte Franziskus sein Leben und kümmerte sich um die Kranken, Aussätzigen und lebte in der Nachfolge Jesus Christus. ( ac)

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