Walldürn

Sitzung des Verwaltungsausschusses Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung standen ebenfalls auf der Tagesordnung

Im „Alten Schlachthof“ soll es 2020/21 weitergehen

Walldürn.Bei der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses stand auch der Punkt „Kinderbetreuung – Nachmittagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe im Jugend- und Kulturzentrum „Ehemaliger Schlachthof“ in Walldürn“ auf der Tagesordnung.

Wie Hauptamtsleiter Helmut Hotzy zunächst mitteilte, bietet die Stadt Walldürn seit März 2014 eine Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung für Schüler im Jugend- und Kulturzentrum „Ehemaliger Alter Schlachthof“ in Walldürn an. Die derzeitige Gruppenbelegung sowie das Ergebnis der Umfrage für das kommende Schuljahr 2020/21 weise folgende Fallzahlen auf: Laufendes Schuljahr 2019/2020 insgesamt 33 Schüler, Voranmeldungen für das kommende Schuljahr 2020/21 30 Schüler. Die Betreuung kann sowohl von Montag bis Freitag als auch an einzelnen Wochentagen gebucht werden.

Beiträge bleiben gleich

Durch die Corana-Pandemie sei die Betreuung im März eingestellt worden. Seither gebe es eine Notbetreuung für etwa zehn bis 15 Personen in der Grundschule Walldürn. Die Elternbeiträge seien momentan ausgesetzt. Für das Schuljahr 2020/21 sollen die bisherigen Elternbeiträge unverändert bleiben.

Der Empfehlung der Verwaltung, die Nachmittagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe im Jugend- und Kulturzentrum „Ehemaliger Alter Schlachthof“ in Walldürn auch im neuen Schuljahr 2020/21 fortzusetzen, stimmten die Verwaltungsausschussmitglieder mit einstimmigem Votum zu. Ebenfalls die einmütige Zustimmung der Ausschussmitglieder fand dann auch die Empfehlung der Verwaltung, die Betreuungsmaßnahmen an den Grundschulen Walldürn, Altheim und Rippberg im Zuge des Betreuungsangebotes „Verlässliche Grundschule“ auch im Schuljahr 2020/2021 fortzusetzen, wenn dies die Corona-Lage zulässt. Die Stadt Walldürn hat an der Grundschule Walldürn seit dem Schuljahr 2000/2001 im Rahmen des Betreuungsangebots „Verlässliche Grundschule eine solche Gruppe eingerichtet. An der Grundschule Altheim ist seit dem Schuljahr 2006/07 eine entsprechende Betreuungseinrichtung vorhanden und an der der Grundschule Rippberg wird das Betreuungsangebot seit dem Schuljahr 2011/12 umgesetzt.

Im laufenden Schuljahr 2019/2020 nutzen dieses Betreuungsangebot in Walldürn 56 Schüler sowie in Altheim drei Schüler. In Rippberg gab es im laufenden Schuljahr keine Betreuungsgruppe. Durch die Corona-Pandemie wurde die Betreuung sowohl in Walldürn als auch in Altheim eingestellt. Für das kommende Schuljahr gab es bisher folgende Voranmeldungen: Walldürn 55 Schüler, Altheim drei bis vier Schüler, Rippberg drei Schüler. Derzeit belaufen sich die Elternbeiträge entsprechend der gebuchten Betreuungszeit auf monatlich 35 Euro beziehungsweise 42,50 Euro, die auch für das kommende Schuljahr 2020/2021 beibehalten werden sollen.

Die Stadt Walldürn erhält für die jeweilige Betreuungseinrichtung eine Landeszuweisung in Höhe von 458 Euro je betreuter Jahreswochen-stunde, wenn mindestens drei Schüler die Einrichtung besuchen. Mit dem Jahreszuschuss sind in der Regel die Personalaufwendungen gedeckt.

Finanzielle Beteiligung

Zum Abschluss des öffentlichen Teils erinnerte Hauptamtsleiter Helmut Hotzy daran, dass die Mitglieder des Ausschusses in der letzten Sitzung bereits über den „Förderausstieg“ des Bundes aus der von der Bundesagentur für Arbeit aufgelegten und mit 50 Prozent unterstützten Maßnahme „Berufseinstiegsbegleitung zur Unterstützung von bedürftigen jungen Menschen beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung“ sowie über das Vorhaben der Stadt Walldürn, sich zur Fortführung der Maßnahme an der Auerberg-Werkrealschule Walldürn künftig finanziell zu beteiligen, informiert worden seien.

Für die Bereitstellung von fünf Plätzen im Rahmen der Berufseinstiegsbegleitung seien Finanzierungsmittel im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 31. Dezember 2021: 1. Kohorte in Höhe von 5625 Euro und im Zeitraum 1. September 2021 bis 31. Dezember: 2. Kohorte in Höhe von 1500 Euro und somit insgesamt 7125 Euro durch die Stadt Walldürn notwendig, wofür entsprechend der Kostenhöhe nach der Hauptsatzung der Stadt Walldürn die Bewirtschaftungsbefugnis beim Bürgermeister liege.

Die Mitfinanzierungszusage zur Fortführung der Berufseinstiegsbe-gleitung an der Auerberg-Werkrealschule Walldürn sei der Agentur für Arbeit mit Schreiben von 15. April 2020 erteilt worden. Von der Agentur für Arbeit sei die Stadt Walldürn am 14. Mai 2020 darüber informiert worden, dass sich der Beginn des Programms aufgrund der „Corona-Pandemie“vom 1. Oktober auf den 16. November 2020 verschieben werde. Von dieser Information der Verwaltung nahmen die anwesenden Verwaltungsausschussmitglieder zustimmend Kenntnis. ds

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