Walldürn

Ortschaftsrat Rippberg Erster Abschnitt zur Sanierung der Friedhofsmauer vor der Fertigstellung

Hohe Denkmalschutzauflagen

Rippberg.Der erste Abschnitt der Instandsetzungsarbeiten an der Friedhofsmauer in Rippberg steht kurz vor der Fertigstellung. Über den Verlauf der Sanierung informierten sich Ortschaftsräte, interessierte Bürger und Bauamtsleiter Christian Berlin am Montag auf dem Bergfriedhof.

Bauleiter Wolfram Fiedler von der Ehringsdorfer Baugesellschaft ging auf die Wiederherstellung des verfallenen Mauerwerks ein. Seit dem Beginn der Arbeiten Ende Juni habe man die Friedhofsmauer Stück für Stück und dabei vieles in Handarbeit abgetragen und wieder aufgebaut. Im gleichen Zeitraum sei ein weiteres circa zehn Meter langes Mauerstück instandgesetzt worden.

Stützmauer errichtet

Nach der Fertigstellung der Sandsteinmauer sei hinter dieser das Erdreich entfernt und eine Stützmauer aus Dränbeton errichtet worden. „Eingebaut wurden noch Baustahlmatten und Entwässerungsrohre“, so Fiedler. Dadurch soll ein erneutes Abrutschen des Erdreichs verhindert werden. Als oberen Abschluss habe man Natursteinplatten verwendet. Auf diesen werde noch ein Fallgitter (Zaun) errichtet.

Zurzeit sei man dabei, die Mauer gemäß den Vorgaben des Denkmalschutzes zu verfugen. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werde die Zugangstreppe von der Alten Steige kommend zum Friedhofseingang in Angriff genommen und weitere auf dem Friedhof befindliche Treppen ausgebessert. Diese Maßnahmen sollen bis Ende Oktober fertiggestellt sein, damit Friedhofsbesucher an Allerheiligen ungehindert an die Gräber ihren verstorbenen Angehörigen gelangen können.

Im weiteren Verlauf der Friedhofsbegehung bemängelte Ortsvorsteher Wolfgang Stich den schlechten äußeren und inneren Zustand der Bergkirche. Die Klappbänke in der Kirche wolle man durch eine neue Bestuhlung ersetzen, damit im Innenraum ein einheitliches Bild entsteht. An einer Grabstelle teilte Stich schließlich mit, dass im zweiten Mauerbauabschnitt wegen dieser Grabstelle einiges an Denkmalschutzauflagen beachtet werden müsse.

Nach dem Vororttermin auf dem Friedhof begrüßte Stich im Bürgerhaus weitere interessierte Bürger zur Ortschaftsratssitzung. Zunächst diskutierte das Gremium die Bauvoranfrage einer Bürgerin, die im Unteren Waldfrieden ein Wohnhaus in Containerbauweise mit fünf Parkplätzen errichten will.

Anschließend informierte Stich, dass Mitarbeiter des Bauhofs die durch einen Sturmschaden zerstörte Holzbrücke über dem Marsbach neu errichtet haben.

In Hornbach habe eine Birke wegen Astfäule gefällt werden müssen. Dort sei eine Blühwiese für Insekten angelegt worden. Bei Aufräumarbeiten in einer Scheune in Rippberg seien zwei kleinere Glocken entdeckt worden. Diese seien zur Reparatur zur Eisengießerei Dossmann gebracht worden. Dort werde in den nächsten Tagen ein Glockeninspektor die Glocken in Augenschein nehmen und entscheiden, was mit diesen weiter geschehen soll. hape

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