Walldürn

St. Valentin Altheim Bewegender Abschiedsgottesdienst für Pater Christoph

„Fröhlich und dankbar sein“

Altheim.Nach sieben Jahren hieß es nun Abschied nehmen: . Pater Christoph, der seit sieben Jahren in der Seelsorgeeinheit neben seiner Wirkungsstätte Walldürn vor allem Ansprechpartner für die Pfarrei St. Valentin in Altheim war, zieht innerhalb des Franziskaner-Konvents weiter nach Werdohl in Nordrhein-Westfalen.

Die hohe Wertschätzung und Anteilnahme an seinem Weggang sah, spürte und hörte man in jeder Minute dieses Gottesdienstes. Unter dem Gesichtspunkt der zur Zeit zulässigen Zahlen an Kirchenbesuchern, konnte sich Pater Christoph über ein voll gefülltes Gotteshaus freuen. Auch die Ministranten nahmen Abschied, zeigten sie dies durch ihr zahlreiches Erscheinen und Mitwirken am Gottesdienst.

Pater Christoph brachte in den vergangenen Jahren stets zum Ausdruck, wie sehr er sich freue, mit so vielen Ministranten in Altheim die hohen Kirchenfeste feiern zu können. Mit Applaus nahmen die Kirchenbesucher Abschied von Pater Christoph. Eine gute gemeinsame Zeit gehe zu Ende. Alle Gottesdienstbesucher sollten an diesem Tag „nicht traurig sein“, so Pater Christoph, „sondern fröhlich und dankbar“. Es war zu spüren und zu hören, dass man einander am Herzen lag.

Nach seiner Predigt äußerte Pater Christoph seine große Freude darüber, sieben Jahre zusammen „die Wege des Glaubens gegangen“ zu sein. Er werde Altheim vermissen, sagte er, den Kirchenchor, die vielen gemeinsamen Messen in der Kirche, die Feiern mit den Senioren und in den Familien, die Fastnacht bei den „Aaldemer Dunder“. Deshalb freute er sich und sah es als wichtig an, noch einmal in Altheim die heilige Eucharistie feiern zu dürfen.

Bereits in den vergangenen Wochen sorgten sie, ist doch der Gesang der Kirchenbesucher verboten, für Feierlichkeit und besinnliche Gebete in den Gottesdiensten: So boten Thorsten Schmitt an der Orgel und Michaela Bischoff, Stephanie Schmitt und Christiane Weber mit ihrem Gesang einen musikalischen und damit feierlichen und rührenden Rahmen für diesen Abschied.

Pater Josef Bregula sprach beim Abschied nehmen von viel Herz und großer Seele. Damit habe Pater Christoph in der gesamten Seelsorgeeinheit viele Feste in und außerhalb der Kirche mitgefeiert sowie Sakramente gespendet, Kranke besucht, Geburtstagskinder gratuliert und in so viel mehr Bereichen Engagement gezeigt, wofür er abschießend seinen Dank aussprach und für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen wünschte. Anschließend nahm auch die Vorsitzende des Gesamtpfarrgemeinderats Eva-Maria Kötter Abschied von Pater Christoph und dankte ihm dafür, das Leben der Pfarrgemeinde mitgeprägt zu haben.

Im Namen des Gemeindeteams Altenwerk sprach Anni Sans rührende Worte des Abschieds und des Dankes. Dass Pater Christoph seine „Schäfchen aus Altheim verlassen muss“ werde sehr bedauert, denn gern sei er den Einladungen der Seniorennachmittage in Herz-Jesu-Stift gefolgt. Damit habe er ihnen das Gefühl gegeben, wichtig in der Gemeinde zu sein.

Pfarrgemeinderätin Elke Neuberger ließ es sich zum Abschluss nicht nehmen, ein paar Abschiedsworte an Pater Christoph zu richten. Weh tue dieser vor allem dann, wenn man sich von einem Menschen verabschieden muss, den man „gerne hat und mit dem man gut zusammengearbeitet hat.“ Er habe stets im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas bewegt in Altheim, man habe den Eindruck gewonnen, dass Pater Christoph gerne nach Altheim gekommen ist, zu den Messen, zum Altenwerk, zur Jugend und zahlreichen weiteren Veranstaltungen. Abschließend gab sie der Hoffnung Ausdruck, dass Altheim bei Pater Christoph in Erinnerung bleibe.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft läuteten in Altheim alle fünf Glocken zu Ehren Pater Christophs, der noch einmal Danke sagte für diesen Abschiedsgottesdienst und an alle, die ihn die letzten sieben Jahre in der Pfarrgemeinde begleitet haben. dka

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